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vom 13.08.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Graz/Mariatrost

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Graz/Mariatrost enthält die 32 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des XI. Grazer Stadtbezirks Mariatrost.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 120143
Kirchbergstraße
Standort
KG: Graz Stadt-Fölling

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Brunnen
ObjektID: 119987
Kirchplatz
Standort
KG: Graz Stadt-Fölling
Gedenkbrunnen, der anlässlich des Wasserleitungsbaues 1934 errichtet wurde.[2]
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ObjektID: 119862
Kirchplatz 2, 5, 6
Standort
KG: Graz Stadt-Fölling
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ObjektID: 119863
Kirchplatz 7, 8
Standort
KG: Graz Stadt-Fölling
Das zweigeschoßige Klostergebäude ist im Norden, Süden und Osten an die Basilika Mariatrost angebaut. Der Nord- und Südtrakt weisen ein Schopfwalmgiebel auf, der Osttrakt ein Walmdach. Die mit Korbbogen-Steintoren (um 1770) ausgestatteten Westfronten der beiden Längstrakte sind mit der Kirchenfassade zu einem gemeinsamen Fassadenprospekt zusammengezogen. Der Übergang zwischen Kloster- und Kirchenfront wird durch ellipsoide Halbsäulen markiert. Die Fassade des Nord- und Südtraktes ist mit in Pilasterschäften versenkten, sich auf hohen Sockeln befindlichen, ellipsoiden Halbsäulen in toskanischer Ordnung gegliedert, der Osttrakt mit toskanischen Pilastern auf Sockeln. Die Gänge im Inneren sind kreuzgratgewölbt. Im Osttrakt befindet sich ein von Johann Baptist Scheith um 1750/1753 gemaltes illusionistisches Deckenfresko zur Stiftung der Kirche.[3]

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Basilika Mariae Geburt
ObjektID: 119857
Kirchplatz 7, 8
Standort
KG: Graz Stadt-Fölling
Hauptartikel: Basilika Mariatrost
f1

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Wasner-Kapelle
ObjektID: 120146
Mariatroster Straße
Standort
KG: Graz Stadt-Fölling
Die Wasner-Kapelle wurde laut Inschrift 1794 erbaut. Der von einem Walmdach bedeckte kleine Bau ist über einem quadratischen Grundriss errichtet und weist eine Lisenengliederung auf. Im Dreiecksgiebel befindet sich ein von Louis Riegler signiertes Fresko des Guten Hirten. Das Altarretabel stammt aus dem Spätbarock (4. Viertel des 18. Jahrhunderts) und ist mit zwei Engelsfiguren versehen.[3]

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Friedhof Mariatrost mit Kreuzkapelle und Bildstock
ObjektID: 119918

Standort
KG: Graz Stadt-Fölling
Der Mariatroster Friedhof weist eine um 1720/1730 errichtete zweitorige spätbarocke Portalgestaltung mit Volutengiebeln und toskanischen Pilastern auf. Die zwischen den beiden Portalen eingebettete Kreuzkapelle ist ein spätbarocker quadratischer Bau mit einem Platzlgewölbe. Die Wand- und Deckenmalereien sowie das Holzkruzifix stammen vom Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts.[3]

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Angelus-Stiege mit Skulpturengruppe und Kruzifix
ObjektID: 119919

Standort
KG: Graz Stadt-Fölling
Die Angelus-Stiege wurde in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts errichtet. Im unteren Bereich befinden sich drei (von ehemals sechs) um 1740/1750 geschaffene bemerkenswerte Sandsteinfiguren nach Art des Josef Schokotniggs. Die Statuen stellen die Heiligen Joseph, Philippus Neri und einen Ordensheiligen dar.[3]

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Sommerhaus
ObjektID: 69208
Am Josefgrund 20
Standort
KG: Wenisbuch
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ObjektID: 57063
Am Rehgrund 2
Standort
KG: Wenisbuch
Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1973/1974 nach Plänen von Wolfgang Kapfhammer und Johannes Wegan errichtet und 1974 geweiht. Es handelt sich um eine Zentralraum-Anlage mit Stahlbetonstützen und einen Hängedach auf geschwungenen Holzträgern. Die Innenausstattung wurde von Gerhard Lojen entworfen.[3]

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Leechwald-Villa
ObjektID: 36209
Hilmteichstraße 104
Standort
KG: Wenisbuch
Die Leechwald-Villa wurde 1869 von Graf Attems errichtet.[4]

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Ehem. Forsthaus mit Nebengebäude
ObjektID: 49162
Hilmteichstraße 108
Standort
KG: Wenisbuch
Das Forsthaus mit Nebengebäuden wurde 1883 im Auftrag von Heinrich Graf von Attems zur Bewirtschaftung des Leechwaldes errichtet.[5]
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ObjektID: 49163
Hilmteichstraße 110
Standort
KG: Wenisbuch
Das Schweizerhaus wurde 1859 mit einem Eiskeller und einem darüber gelegenen Biersalon errichtet.[5]

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Schlosskapelle Hl. Familie
ObjektID: 36210
Josefweg 45
Standort
KG: Wenisbuch
Die Kapelle, die Teil des um die Mitte des 17. Jahrhunderts erbauten barocken Schlossensembles St. Joseph ist, weist einen auf 1658 datierten Kapelleneingang auf. Der Säulenaltar mit Sprenggiebel stammt aus dem dritten Viertel des 17. Jhs. Das Altarblatt stellt den Heiligen Wandel dar. Die Seitenfiguren (Heiliger Ignatius und Heiliger Thomas) stammen aus dem vierten Viertel des 19. Jhs; die Engelsfiguren im Aufsatz vom dritten Viertel des 17. Jhs.[3]
Datei hochladen Hügelgräber im Leechwald
ObjektID: 40322
Leechwald
Standort
KG: Wenisbuch

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Kath. Filialkirche Mariagrün/Stationskaplanei Mariae Heimsuchung
ObjektID: 57062
Mariagrüner Straße
Standort
KG: Wenisbuch
Hauptartikel: Mariagrüner Kirche
f1

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Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 36071
Mariagrüner Straße
Standort
KG: Wenisbuch
Die Sandsteinfigur der Maria Immaculata befindet sich auf einem geschwungenen Sandsteinsockel. Sie ist mit V. Königer 1760 signiert. Ursprünglich befand sich der Bildstock vor der Grazer Münzgrabenkirche.[3]

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Mariae-Krönungs-Kapelle
ObjektID: 121545
Mariagrüner Straße
Standort
KG: Wenisbuch
Der kleine, quadratische Bau mit geschweiften Giebeln wurde vermutlich 1678 errichtet. In der Schauseite mit Sprenggiebel und Pilastern öffnet sich ein profiliertes Rundbogentor mit bemerkenswerten schmiedeeisernen Gitterflügel aus der Bauzeit. Im tonnengewölbten Innenraum befindet sich ein Säulenaltar im Knorpelstil, der vermutlich zeitgleich mit dem Gebäudebau entstanden ist. Das Altarblatt zeigt die Krönung Marias; im Oberbild wird der Heilige Franz von Assisi dargestellt.[3]

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Wegkreuz
ObjektID: 121549
Mariagrüner Straße
Standort
KG: Wenisbuch
Das Kruzifix stammt vom Ende des 18. Jhs.[3]

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Mariagrüner Denkmal
ObjektID: 121550
Mariagrüner Straße
Standort
KG: Wenisbuch
Das Spätbiedermeier-Denkmal wurde im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts errichtet und bezieht sich inhaltlich auf die Gründung der Kirche Mariagrün. Der quadratische Aufbau wird von einer Terrakottavase gekrönt. Die im Aufbau eingeschriebenen Verse stammen von Louis Bonaparte, der einen Teil seines Exils in Graz verbrachte, von Ignaz Franz Castelli und Anastasius Grün.[3]
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ObjektID: 121579
bei Mariagrüner Straße 19
Standort
KG: Wenisbuch
Die überlebensgroße Sandsteinfigur befindet sich auf einem geschwungenen Sockel und ist mit V. Königer, 1766 signiert.[3]
Datei hochladen Ehem. Gasthaus bei der Kirche
ObjektID: 36211
Mariagrüner Straße 81
Standort
KG: Wenisbuch
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ObjektID: 121740
Mariatroster Straße
Standort
KG: Wenisbuch
Der Bildstock in Breitpfeilerform wurde im 18. Jahrhundert errichtet und besitzt einen bemerkenswerten architektonischen Aufbau. In der zentralen Nische befindet sich eine spätbarocke Marienstatue aus Sandstein. Je ein adorierender Engel (ebenfalls aus Sandstein) ist jeweils seitlich angeordnet und nach der Art Joseph Schokotniggs um 1740/1750 geschaffen.[3]
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ObjektID: 121615
Mariatroster Straße 112
Standort
KG: Wenisbuch
Die Kapelle, dem Heiligen Johannes Nepomuk geweiht, wurde um 1730/1735 erbaut. Laut einer Inschrift wurde sie durch Anna Neuhold 1794 wiederhergestellt (an der Giebelfront fälschlich mit 1792 datiert). Die Kapelle ist ein mittelgroßer Rechteckbau mit einer Pilasterfassade, einem attikaartigen Giebel und einem spitzhelmbekrönten Giebelreiter. Die schmiedeeisernen Gitterflügel und Oberlichtgitter in Régence-Stilformen stammen vermutlich noch vom Altbau. An der geraden Chorwand des stichkappengewölbte Innenraums befindet sich ein gemauerter Brückenaufbau mit der aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts stammenden geschnitzten Darstellung des Brückensturzes des Heiligen Johannes Nepomuk. Davor steht ein kleines Altarretabel mit leuchterhaltenden Engelsputten aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts. Die geschnitzte Pietà an der Chorwand und das Holzkruzifix an der Emporenbrüstung stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Weitere Teile der Innenausstattung sind ein Gemälde des hl. Johannes Nepomuk in der Vision der Madonna aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, spätklassizistische Marmorepitaphien an den Seitenwänden, sowie das aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts stammende Gestühl.[3]

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Stationsgebäude, ehem. Bahnhof Mariatrost
ObjektID: 121727
Mariatroster Straße 200
Standort
KG: Wenisbuch

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Straßenbahnremise, Tramway-Museum-Graz
ObjektID: 121734
Mariatroster Straße 204
Standort
KG: Wenisbuch

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Stephanienwarte
ObjektID: 121763
Plattensteig
Standort
KG: Wenisbuch
Hauptartikel: Platte (Graz)
f1

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Turmwärterhaus
ObjektID: 121529
Roseggerweg 31
Standort
KG: Wenisbuch
Das Turmwärterhaus der angrenzenden Hilmwarte wurde gemeinsam mit letzterer in den Jahren 1887 und 1888 auf Initiative von Johannes Kleinoscheg (1817–1896) errichtet.[5][6]

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Hilmwarte
ObjektID: 49164
bei Roseggerweg 31
Standort
KG: Wenisbuch
Zwischen 1887 und 1888 wurde als zusätzliche Bereicherung des Hilmteichgeländes an der Stelle, an der sich zuvor ein hölzerner Turm befand, ein Aussichtsturm samt zugehörigem Turmwärterhaus errichtet. Der Bau des 40 m hohen Backsteinbaus ging auf eine Anregung von Johannes Kleinoscheg (1817–1896) zurück. 183 Stufen führten zu einer Aussichtsplattform, die während des Zweiten Weltkriegs von Mitgliedern der Brandwache benutzt wurde. Seit der Renovierung in den Jahren 1984/85 dient die Hilmwarte als Wetterradar-Forschungsstation.[5][6]

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Ehem. Sanatorium Mariagrün/ Kinderkrippe Haus des Kindes
ObjektID: 121793
Schönbrunngasse 30
Standort
KG: Wenisbuch
Ursprünglich Sanatorium Mariatrost, erlangte durch Richard von Krafft-Ebing internationale Bekanntheit.
Datei hochladen Gutshof, Wohnhaus
ObjektID: 121820
Tannhofweg 5
Standort
KG: Wenisbuch
BW Datei hochladen Schloss Kroisbach (Wohntrakt)
ObjektID: 72663

seit 2016

Unterer Plattenweg 49
Standort
KG: Wenisbuch

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Graz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. Inschrift am Objekt
  3. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Georg Dehio (Begr.), Horst Schweigert (Bearb.): Graz (Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 1979, ISBN 3-7031-0475-9.
  4. Gästehaus der TU Graz
  5. 1 2 3 4 Bundesdenkmalamt: Auszug aus dem Denkmalverzeichnis
  6. 1 2 Hilmwarte. (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive) Stadt Graz – Abteilung für Liegenschaftsverwaltung.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.