Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Peter am Kammersberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Peter am Kammersberg enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde St. Peter am Kammersberg im steirischen Bezirk Murau, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes) unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche hl. Bartholomäus mit ehem. Friedhof Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Bartholomäus mit ehem. Friedhof
ObjektID: 56493
Status: § 2a
Althofen
Standort
KG: Althofen
GstNr.: .6
Die Filialkirche hl. Bartholomäus ist ein Steirisches Wahrzeichen.[2]
BW Datei hochladen Bauernhaus, ehem. Säumerhaus, vulgo Schleifer
ObjektID: 91376
Status: Bescheid

seit 2012

Laasen 54
Standort
KG: Althofen
GstNr.: .89
BW Datei hochladen Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 91340
Status: § 2a
Feistritz a. Kbg.
Standort
KG: Feistritz
GstNr.: 404/1
Schloss Feistritz
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Schloss Feistritz
ObjektID: 91323
Status: § 2a
Feistritz a. Kbg. 1
Standort
KG: Feistritz
GstNr.: 406; 399
Das Schloss liegt östlich des Dorfes. Es wurde 1343 als haus Fevstritz urkundlich erwähnt und ist ein spätmittelalterlicher Wehrbau, der im 16. Jahrhundert zu einem Schloss ausgebaut wurde. Der Vierflügelbau hat zwei Rundtürme an der Nordwest- und Südostecke, Mitteltrakt im Westen mit einem Schopfwalmdach. Fenster- und Portalumrahmungen am Nordwestturm sind als spätbarocke Bauteile sichtbar geblieben. Der Rittersaal im Südtrakt hat eine Holzbalkendecke und stammt aus dem späten 16. Jahrhundert. Der Altar in der Kapelle stammt von Balthasar Prandtstätter aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts.

Seit 1950 dient das Schloss als Schule und trägt aktuell den Namen Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Schloss Feistritz-St. Martin. 2010-2012 erfolgte die Generalsanierung.[3]

BW Datei hochladen Schalensteine
ObjektID: 123290
Status: § 2a

Standort
KG: Pöllau
GstNr.: 18/1

Koordinaten beziehen sich auf das Grundstück
Ehem. Friedhof mit Karner hl. Michael Datei hochladen Ehem. Friedhof mit Karner hl. Michael
ObjektID: 91286
Status: § 2a
St. Peter a. Kbg.
Standort
KG: St. Peter
GstNr.: 57; .7
Der zweigeschoßige romanische Rundbau mit einem spätgotischen westlichen Anbau, der im Barock erweitert wurde. 1974 restauriert. Das Obergeschoß hat eine im Osten erkerartig vorkragende Segmentbogenapsis. Der Karner wird von einer Flachkuppel mit Stichkappen gedeckt, darüber ein Zeltdach aus Schindeln, der Anbau trägt einen Dachreiter.

An der Ostseite spätgotische, nur teilweise erhaltene Fresken mit Darstellungen von Christus am Ölberg und Jüngstem Gericht aus der Zeit um 1500. Der Altar mit einer Statue des hl. Michael stammt von etwa 1720, das geschnitzte Antependium trägt ein Armenseelenrelief. Die geschnitzte Verkündigungsgruppe stammt von Balthasar Prandtstätter aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts. Einige Kreuzwegbilder von Johann Lederwasch vom Ende des 18. Jahrhunderts sowie Apostelluster aus dem 19. Jahrhundert.

Kath. Pfarrkirche hl. Petrus
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Kath. Pfarrkirche hl. Petrus
ObjektID: 57684
Status: § 2a
St. Peter a. Kbg.
Standort
KG: St. Peter
GstNr.: .6
Bildstock, Webermichlkreuz
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Bildstock, Webermichlkreuz
ObjektID: 91436
Status: § 2a
St. Peter a. Kbg. 134
Standort
KG: St. Peter
GstNr.: 347/4
Wohnhaus, ehem. Pfarrhof mit Pfeilerstadl Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Pfarrhof mit Pfeilerstadl
ObjektID: 44851
Status: Bescheid
St. Peter a. Kbg. 164
Standort
KG: St. Peter
GstNr.: .89
Der ehemalige Pfarrhof hat unter dem Giebel ein Fresko der Schutzmantelmadonna über einer Weltkugel mit Schlage aus dem Jahre 1691.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in St. Peter am Kammersberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Filialkirche zum hl. Bartholomäus. Abgerufen am 30. Dezember 2011.
  3. Chronik des Schloss Feistritz. Die Feistritzerinnen, abgerufen am 2. September 2012.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing