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vom 21.05.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Peter am Kammersberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Peter am Kammersberg enthält die 12 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der österreichischen Gemeinde St. Peter am Kammersberg im steirischen Bezirk Murau.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Filialkirche hl. Bartholomäus mit ehem. Friedhof
ObjektID: 56493
Althofen
Standort
KG: Althofen
Die Filialkirche hl. Bartholomäus ist ein Steirisches Wahrzeichen.[2]

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Bauernhaus, ehem. Säumerhaus, vulgo Schleifer
ObjektID: 91376

seit 2012

Laasen 54
Standort
KG: Althofen
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ObjektID: 91340
Feistritz a. Kbg.
Standort
KG: Feistritz

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Schloss Feistritz
ObjektID: 91323
Feistritz a. Kbg. 1
Standort
KG: Feistritz
Das Schloss liegt östlich des Dorfes. Es wurde 1343 als haus Fevstritz urkundlich erwähnt und ist ein spätmittelalterlicher Wehrbau, der im 16. Jahrhundert zu einem Schloss ausgebaut wurde. Der Vierflügelbau hat zwei Rundtürme an der Nordwest- und Südostecke, Mitteltrakt im Westen mit einem Schopfwalmdach. Fenster- und Portalumrahmungen am Nordwestturm sind als spätbarocke Bauteile sichtbar geblieben. Der Rittersaal im Südtrakt hat eine Holzbalkendecke und stammt aus dem späten 16. Jahrhundert. Der Altar in der Kapelle stammt von Balthasar Prandtstätter aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts.

Seit 1950 dient das Schloss als Schule und trägt aktuell den Namen Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Schloss Feistritz-St. Martin. 2010–2012 erfolgte die Generalsanierung.[3]


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Kötzlmühle
ObjektID: 91290

seit 2016

Feistritz a. Kbg. 39
Standort
KG: Feistritz

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Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 91293

seit 2016

bei Feistritz a. Kbg. 39
Standort
KG: Feistritz

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Josefikapelle
ObjektID: 91294

seit 2016

bei Feistritz a. Kbg. 39a
Standort
KG: Feistritz

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Schalensteine
ObjektID: 123290

Standort
KG: Pöllau
Der 1984 von Erich Hable entdeckte Schalenstein hat sieben erkennbare runde Schalen mit einer Tiefe von 4 bis 11 Zentimeter. Außerdem sind zwei klar erkennbare „Fußabtritte“ eingemeißelt. Obwohl der Stein bereits 1985 zum ersten Mal archäologisch untersucht wurde, ist seine ursprüngliche Verwendungen (wie bei vielen anderen Schalensteinen) als auch seine Datierung unklar. Auch ist nicht klar, ob die Schalen gleichzeitig mit den „Fußabtritten“ erzeugt wurden. Eine spekulative Interpretation geht von einer spätmittelalterlichen, christlich motivierten Kulthandlung aus.[4][5]

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Ehem. Friedhof mit Karner hl. Michael
ObjektID: 91286
St. Peter a. Kbg.
Standort
KG: St. Peter
Der zweigeschoßige romanische Rundbau mit einem spätgotischen westlichen Anbau, der im Barock erweitert wurde. 1974 restauriert. Das Obergeschoß hat eine im Osten erkerartig vorkragende Segmentbogenapsis. Der Karner wird von einer Flachkuppel mit Stichkappen gedeckt, darüber ein Zeltdach aus Schindeln, der Anbau trägt einen Dachreiter.

An der Ostseite spätgotische, nur teilweise erhaltene Fresken mit Darstellungen von Christus am Ölberg und Jüngstem Gericht aus der Zeit um 1500. Der Altar mit einer Statue des hl. Michael stammt von etwa 1720, das geschnitzte Antependium trägt ein Armenseelenrelief. Die geschnitzte Verkündigungsgruppe stammt von Balthasar Prandtstätter aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts. Einige Kreuzwegbilder von Johann Lederwasch vom Ende des 18. Jahrhunderts sowie Apostelluster aus dem 19. Jahrhundert.


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Kath. Pfarrkirche hl. Petrus
ObjektID: 57684
St. Peter a. Kbg.
Standort
KG: St. Peter

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Bildstock, Webermichlkreuz
ObjektID: 91436
St. Peter a. Kbg. 134
Standort
KG: St. Peter
Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Pfarrhof mit Pfeilerstadl
ObjektID: 44851
St. Peter a. Kbg. 164
Standort
KG: St. Peter
Der ehemalige Pfarrhof hat unter dem Giebel ein Fresko der Schutzmantelmadonna über einer Weltkugel mit Schlage aus dem Jahre 1691.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in St. Peter am Kammersberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 19. Jänner 2018.
  2. Filialkirche zum hl. Bartholomäus. Abgerufen am 30. Dezember 2011.
  3. Chronik des Schloss Feistritz. Die Feistritzerinnen, abgerufen am 2. September 2012 (PDF; 433 kB).
  4. Gerald Fuchs, Axel Huber: Der Schalenstein auf der Schöneben (Gem. St. Peter am Kammersberg, BH Murau, Steiermark, Mitteilungen der ANISA, 16(1), 8-18, 1995.
  5. Axel Huber: Die Fußabdrücke am Schalenstein auf der Schöneben, Mitteilungen der ANISA, 16(1), 52-62, 1995.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.