Martha Stocker

Martha Stocker (* 19. April 1954 in Kematen, Sand in Taufers) ist eine Südtiroler Politikerin der Südtiroler Volkspartei.

Nach einer großteils im Fernstudium absolvierten Ausbildung an der LehrerInnenbildungsanstalt (LBA) war Stocker einige Zeit als Grundschullehrerin tätig. Stocker studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Innsbruck. Ab 1978 begann sie sich für verschiedene Bildungs- und Kultureinrichtungen zu engagieren, darunter die Südtiroler HochschülerInnenschaft und die Volkshochschule Pustertal. Von 1983 bis 1998 war Stocker Mittel- und Oberschullehrerin in Bozen und Koordinatorin der Abendhandelsoberschule Bozen. Innerhalb der Südtiroler Volkspartei war und ist sie in zahlreichen Gremien tätig: Von 1986 bis 2000 war sie Vorsitzende des SVP-Ausschusses für Schule, Kultur und Sport, seit 2006 ist sie Vorsitzende der Statutenkommission. Ebenfalls tätig war sie in der Landesjugendorganisation und im Vorstand des Bezirks Pustertal. Stocker war von 2000 bis 2011 Vorsitzende der SVP-Frauenbwegung.[1]

Im Jahr 1998 wurde Stocker erstmals in den Südtiroler Landtag gewählt, seit 2004 ist sie Assessorin der Region Trentino-Südtirol für Sozialfürsorge und Familienpaket, für die Ordnung der Pflegebetriebe und die regionale Zusatzrente, und Vize-Präsidentin der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen. Bei den Landtagswahlen 2008 wurde Stocker mit 16.671 Vorzugsstimmen erneut gewählt.[2]

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Meldung auf der Website der SVP, abgerufen am 27. Februar 2011
  2. Vorzugsstimmenergebnisse der Landtagswahl 2008 auf der Website des Landes Südtirol, abgerufen am 1. Februar 2011
  3. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952