Rote Wand (Lechquellengebirge)

Rote Wand
Rote Wand mit der typischen, namensgebenden Rotfärbung

Rote Wand mit der typischen, namensgebenden Rotfärbung

Höhe 2704 m ü. A.
Lage Vorarlberg, Österreich
Gebirge Lechquellengebirge
Geographische Lage 47° 11′ 10″ N, 9° 59′ 6″ O47.1861111111119.9852704Koordinaten: 47° 11′ 10″ N, 9° 59′ 6″ O
Rote Wand (Lechquellengebirge) (Vorarlberg)
Rote Wand (Lechquellengebirge)
Gestein Kalk
Erstbesteigung 1610 durch D. Pappus

Die Rote Wand ist im Lechquellengebirge der prominenteste und mit einer Höhe von 2704 m ü. A. der zweithöchste Berg nach der Großen Wildgrubenspitze (2753 m ü. A.). Sie erhebt sich zwischen Buchboden (Großes Walsertal) im Norden und Dalaas (Klostertal) im Süden. Der Name Rote Wand stammt vom roten Liaskalk, der besonders auffällig in der Südwand zu sehen ist. Nordseitig ist unterhalb des Gipfels ein kleiner, beinahe schon zur Gänze abgeschmolzener Gletscher eingelagert, auf der Südseite befinden sich am Fuß der Roten Wand der Formarinsee (1.830 m) und die Freiburger Hütte (1.931 m). Die Erstbesteigung erfolgte bereits im Jahre 1610 durch D. Pappus.[1]

Der Berg ist ein beliebtes Wanderziel (nur für geübte, schwindelfreie Berggeher) - die Wanderrouten können von der Alpe Laguz, der Alpe Klesenza, von der Freiburger Hütte und vom Formarinsee gestartet werden. Sie münden alle in der sehr steilen und kräfteraubenden Nordwestflanke und führen zuletzt ausgesetzt in leichter Kletterei über den Nordgrat zum Gipfel.

Weblinks

 Commons: Rote Wand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Eintrag zu Rote Wand in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (auf AEIOU)