Verband Filmregie Österreich

Der Verband Filmregie Österreich (Österreichischer Regieverband) wurde 1989 unter dem Namen „Verband der Filmregisseure Österreichs“ von Filmregisseurinnen und Filmregisseuren gegründet, um ihre Interessen gegenüber der Politik zu vertreten. Mit seinen 66 Mitgliedern vertritt der Verband nahezu alle Filmemacherinnen und Filmemacher, die den neueren österreichischen Kinofilm oder Kinodokumentarfilm geprägt haben und prägen. Seine Aufgabe besteht auch darin, das Wissen und die Erfahrung seiner Mitglieder in kulturpolitischen Fragen einzubringen, die Rahmenbedingungen für den österreichischen Film sinnvoll mitzugestalten und sowohl seinen internationalen Erfolg als auch die Akzeptanz beim heimischen Publikum zu fördern und zu bewahren.

Als eigenständige und unabhängige Berufsgruppe ist der Verband Filmregie Österreich im Gegensatz zum Österreichischen Regieverband (ADA) nicht Mitglied des Dachverbandes der Österreichischen Filmschaffenden. Im Unterschied zur ADA sind im Verband Filmregie Österreich vornehmlich Regisseure von Langfilmen für das Kino vertreten (Spielfilme, Dokumentarfilme). Der Name wurde 2006 geändert, da die Mehrheit der Mitglieder eine geschlechtsneutrale Bezeichnung für ihren Verband wünschte.

Mitglieder des Verbands Filmregie Österreich sind in allen Gremien mit Sitz und Stimme vertreten, die die Branche und die österreichische Filmkulturpolitik betreffen.

Die Vorstandsmitglieder seit 25. April 2007 sind: Barbara Albert (Kassier Stv.), Andrea Maria Dusl (Obfrau), Michael Kreihsl (Obmann Stv.), Leopold Lummerstorfer (Kassier), Stefan Ruzowitzky (Schriftführer Stv.), Götz Spielmann (Schriftführer)

Mitglieder

Siehe auch

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