Elisabeth Scharang

Elisabeth Scharang (2011)

Elisabeth Scharang (* 3. Februar 1969 in Bruck an der Mur) ist eine österreichische Film- und Fernsehregisseurin, Drehbuchautorin sowie Radio- und Fernsehmoderatorin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Die Tochter des Schriftstellers Michael Scharang maturierte 1987 an einem Wiener Gymnasium und begann Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie zu studieren. Im selben Jahr begann sie auch ihre Karriere beim ORF als Journalistin und Moderatorin der Radiosendungen „ZickZack“ und „Musicbox“. Seit 1991 gestaltet sie für das Fernsehprogramm des ORF Reportagen und führt Regie bei Dokumentationen. Seit 1997 ist sie als freie Regisseurin tätig. Sie moderiert die wöchentliche Live-Talk-Sendung „Jugendzimmer“ im ORF-Radiosender FM4, die sie auch redaktionell betreut und leitet abwechselnd mit anderen Moderatoren in ORF 2 den Club 2. Seit Mai 2011 moderiert Scharang zusätzlich, neben anderen Moderatoren, die Talkschiene „Nachtquartier“ (Dienstag bis Donnerstag) auf Radio Ö1.

Filmografie

Auszeichnungen

Elisabeth Scharang mit Barbara Prammer, Verleihung des Axel-Corti-Preises
  • 1992: Österreichischer Staatspreis für Journalismus im Interesse der Jugend
  • 1998: Österreichischer Volksbildungspreis für die Fernsehdokumentationen „Schweigen und Erinnern – Novemberpogrom in Österreich 1938“ und „Kinder klagen an – Eltern vor Gericht“
  • 2001: Österreichischer Radiopreis der Erwachsenenbildung für experimentelles und interaktives Radio
  • 2005: Fernsehpreis der Österreichischen Erwachsenenbildung für Buch und Regie zu Mein Mörder
  • 2006: Romy für das beste Drehbuch zu Mein Mörder gemeinsam mit Michael Scharang
  • 2007: Erich-Neuberg-Preis für Franz Fuchs – Ein Patriot
  • 2008: Romy für die beste Regie von Franz Fuchs – Ein Patriot
  • 2008: Fernsehpreis der Österreichischen Erwachsenenbildung für Franz Fuchs – Ein Patriot
  • 2011: Axel-Corti-Preis

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Homepage des Films Vielleicht in einem anderen Leben