Wolfgang Thaler (Kameramann)

Wolfgang Thaler (* 9. März 1958 in Möllbrücke) ist ein österreichischer Kameramann, Dokumentarfilmer, Filmregisseur und Professor an der Filmakademie Wien.

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Leben und Schaffen

Aufgewachsenen ist Wolfgang Thaler in einer ländlichen Dorfgemeinde im südwestlichen österreichischen Bundesland Kärnten. Zunächst studierte er Agrarwissenschaften, war nebenher Bienenzüchter. Aus Interesse am Film ging er als Gasthörer an die Filmakademie, interessierte sich besonders für das Fach Film-Produktion. Seine in den frühen 1980ern geehelichte Frau ist von Beruf Filmproduktionsleiterin. Er bewarb sich mit einer Fotomappe um Aufnahme in die Kameraklasse und wurde stante pede genommen.

Nach Abschluss des Film-Studiums arbeitete Thaler seit 1988 als Dokumentarfilmer und freiberuflicher Kameramann. Die lange Liste seiner Produktionen als Bildgestalter an der Kamera umfasst von 1991 bis 2008 36 Einträge.[1] Bei neun seiner Filme führte er auch Regie, so zum Beispiel im Jahr 2005 bei dem mit Fernseh-Produktionsgeldern entstandenen, mehrfach preisgekrönten Kino-Dokumentarfilm Ameisen - Die heimliche Weltmacht.

Seit dem Wintersemester 2008/2009 unterrichtet er an der Filmakademie Wien Kameraarbeit und Bildgestaltung.

Auszeichnungen

Im Jahr 1999 wurde Thaler von der Jury der österreichische Fernsehpreis Romy als Bester Kameramann zuerkannt. Auf dem Grazer Diagonale Festival 2006 erhielt er für Workingman's Death die Auszeichnung "Beste Kameraarbeit". 2009 wurde er mit dem Marburger Kamerapreis ausgezeichnet [2]. 2012 gewann er für Whores’ Glory den Österreichischen Filmpreis.

Kameraarbeiten (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Marburg-News: Porträt des Kamerapreisträgers
  2. Kurzbiographie auf der Website des Marburger Kamerapreises