Paradies: Liebe

Filmdaten
Originaltitel Paradies: Liebe
Produktionsland Österreich, Deutschland, Frankreich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 120 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Ulrich Seidl
Drehbuch Ulrich Seidl
Veronika Franz
Produktion Ulrich Seidl
Kamera Wolfgang Thaler
Ed Lachman
Schnitt Christof Schertenleib
Besetzung
  • Margarethe Tiesel: Teresa
  • Peter Kazungu: Munga
  • Inge Maux: Teresas Freundin
  • Dunja Sowinetz: Urlauberin
  • Helen Brugat: Urlauberin
  • Gabriel Mwarua: Gabriel
  • Carlos Mkutano: Salama
  • Josphat Hamisi: Josphat
  • Maria Hofstätter: Teresas Schwester

Paradies: Liebe ist ein Film des österreichischen Regisseurs Ulrich Seidl aus dem Jahr 2012. Er erzählt die Geschichte einer 50-jährigen Wienerin, die als Sextouristin nach Kenia reist. Der Film ist der erste Teil von Seidls Paradies-Trilogie. Seine Premiere hatte er im Wettbewerb der 65. Filmfestspiele von Cannes.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Die 50-jährige Teresa lebt gemeinsam mit ihrer pubertierenden Tochter in Wien. Ihren Sommerurlaub möchte sie in einem Urlaubsresort in Kenia verbringen. Vor der Abreise gibt sie die Tochter in die Obhut ihrer Schwester Anna Maria. Im „Urlaubsparadies“ angekommen, sucht sie den Kontakt zu den Beach Boys, die am Strand auf Europäerinnen warten, um ihre Dienste anzubieten. Am Ende einer Reihe von Enttäuschungen muss sie erkennen, dass sie am Strand von Kenia nur sexuelle Handlungen, nicht aber Liebe und Zuneigung kaufen kann.

Hintergrund

Das Paradies-Projekt sollte ursprünglich nur einen Spielfilm mit drei Handlungssträngen umfassen. Erst im Laufe der Postproduktion entschied sich Seidl, die Geschichten auf drei Filme aufzuteilen. Die Titel der Filme sind von dem Drama Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horváth inspiriert.[1]

Der Film startet am 3. Januar 2013 in den deutschen Kinos.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Interview mit Ulrich Seidl, Paradise: Love Press Kit, abgerufen am 15. Dezember 2012