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Jedlicka, Ludwig#


* 26. 5. 1916, Wien

† 29. 4. 1977, Salzburg


Historiker


1930 Eintritt in die Hitler-Jugend. 1938 als "Illegaler" in die NSDAP aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.303.250).


Ab 1943 Kontakte zum militärischen Widerstand um Hauptmann Carl Szokoll.

Von 1954 bis 1961 war Ludwig Jedlicka Kustos am Heeresgeschichtlichen Museum; 1963 Mitbegründer des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands (DÖW), ab 1966 Universitätsprofessor und Vorstand des von ihm gegründeten Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien.

Jedlicka gilt als Begründer der wissenschaftlichen Zeitgeschichtsforschung in Österreich.

Werke (Auswahl)#

  • Ein Heer im Schatten der Parteien, 1955
  • Der 20. Juli 1944 in Österreich, 1965
  • Ende und Anfang. Österreich 1918/19, 1969
  • Vom alten zum neuen Österreich, 1975

Literatur#

  • Broucek, Peter: Ein General im Zwielicht. Die Erinnerungen Edmund Glaises von Horstenau. Böhlau, Wien 1988