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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
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3.5 Briefe1942 gestern habe ich also mit D. geredet, und die Sache lässt sich recht freundlich an. Er wollte sie zwar ein wenig in die Länge ziehen, ich aberhabe ihmgesagt, esmüsseeiliggemachtwerden.Denn inderTat verändert sichhier immerzuetwas,–oderkannsichplötzlichverändern. Morgen erfahre ich näheres von D., – ich hoffe es zum mindesten. Heute vormittag war’s angenehm kühl und regnete ein wenig, wie mein Cousinmir’s versprochenhatte, jetzt ist’swiederumrechtheiß.Heute abendsbeschäftige ichmichentwedermitEmil odermitBenn. Ichbin sehrneugierig, wie sichalles entwickelnwird. D.wolltenoch 14 Tage warten, aber es istmöglich, daß ich ihn davonüberzeugt habe, esmüsseeheretwasgeschehen.Vielleicht setze ich ihmmorgennoch zu.Nunwirwollen sehen ... Hoffentlich geht’s Dir recht, recht gut, und ich bekomme bald ein Brieferl vonDir! DasLiebsteundSchönste! Berlin, d. 1. Spt. 1942 N. 140)AnMariaCharlotteSweceny,Berlin, 2.9.1942 LiebsterHase, heute hat etwas verhältnismäßig Angenehmes sich ereignet: die Bava- riahatmir, aufeineeinwenigunklareArt,mitgeteilt, daßsiemichEnde Septemberüberhaupt losbekommenwill, undzwarauf eineandreArt, die fürvöllig sichergilt.Nunkann ichheuteabends–dieUnterredung mußteumeinenTagzurückgelegtwerden, –mitD.auchganzanders verhandeln. Nun, nun, ich betreibe das alles fleißig. – Der größte Teil der „Sizilien“ ist nun umgebrochen ... bin nur neugierig, wann das Buch wirklich herauskommt. – Es ist auch nicht mehr so heiß. Ich bin neugierig,was fürWetter ihr inSalzburghabt.Gesternwar ichbeiBenn, und wir redeten über dies und das. Am Abend sprach ich noch mit Emil. Gusy ist beleidigt, daß ich ihr nicht adieugesagt habe. Aber ich wardie letzten Tage wirklich nicht dazu disponiert. – Bitte lieber Hase, wenn Du mir etwas rekommandiert schickst, so schreibe drauf: „Kann vom HotelKaiserhof empfangsbestätigtwerden“.Dannmuß ichmir’snicht erst vonderPostholen. MitdemEssenhabe ich’s jetzthiernichtungünstig,unddas ist freilich wichtig, sonst ärgert man sich die ganze Zeit. Die Leute finden hier 205
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
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