Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Weiteres
Belletristik
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
Seite - 239 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 239 - in Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945

Bild der Seite - 239 -

Bild der Seite - 239 - in Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945

Text der Seite - 239 -

4 Kommentar Bootshaus bewohnte). Jannings schreckte beim Erwerb seiner Latifundi- enauch„nichtdavorzurück[...], dieNotlagevonrassischVerfolgten auszunutzen“ (Rocˇek:DieneunLeben, S.186).ZuJannings sieheauch ebd., S.184ff. Jannings-Biograf Frank Noack (Frank Noack: Jannings. München: Belleville 2009) weist darauf hin, dass sich Jannings zu Ar- beitszweckenmeist inSt.Wolfgangaufhielt: „Jannings’ Filmewurden ab1930 fastalleamWolfgangseevorbereitet,d.h.dieDrehbuchautoren mussten zu ihm kommen wegen Besprechungen, und dazu benötigte man natürlich Gästezimmer, am besten gleich Gästehäuser. Nach Berlin kamJannings späternurnochzumDrehen“ (ders.: PersönlicheMittei- lungandenVerfasser [E-Mail].Berlin. 29.Mai2010)–dortwohnteer dann(wieALH) imnoblen„Kaiserhof“. –ALHwarmit Janningsbefreun- det und fühlte sich ihm auch nach dem Krieg in Dankbarkeit verbunden: „Emil hat während des Krieges viel getan, mich den Klauen des Urviechs Hitler zuentreißen“ (ALHanCarlZuckmayer,9.März1946, zit. nach Lernet-Holenia/Zuckmayer: Briefwechsel, S.32), und: „[...] ohne ihn würde ichnunwohlaufdemBalkanmodern“(ebd.,S.34).Gemeintsind wohldie zahlreichenDrehbuchaufträge,die JanningsALHzuschanzte, um ihn vor dem Fronteinsatz zu bewahren (vgl. S.271, Anm. zu den Drehbuchauftrag). Jannings war allerdings nicht der Einzige, der ihn angeblich vor „dem Balkan“ rettete: auch von Karl Heinrich Waggerl hat ALHdiesbehauptet (vgl. S.320,Anm.zudenWaggerl). des Herrn K. ] Vermutlich Eryk Kollontay (1895–1974); er und sei- neFrauOdette (1911–1990)bewohntendasGrundstücknebenALHs St.Wolfganger Bootshaus und waren mit Pia von Hartungen und Ot- to Dressel, später auch mit ALH selbst befreundet (Manon-Marcelle Kohlhuber-Kollontay: Persönliche Mitteilung an den Verfasser [Tonband- protokoll]. St.Wolfgang.16.Feb.2011). AberderWagen,der rollt ]KehrversdesdeutschenVolkslieds „Hoch aufdemgelbenWagen“,dasdieUnabwendbarkeitdesTodeszumInhalt hat. Der Jean ] JeanLafaire. Anny ]Nicht ermittelt. Waldi]ALHsHundinSt.Wolfgang,einLanghaardackel (vgl.Abb.10). IneinemBrief ausdemJahre1948anCarlZuckmayerbeschreibtALH Waldi: „Waldi aber, der rechtmäßige Nachfolger Charlis, des von Zweigs Caspar über Deinen Flock bis zu mir systematisch Rassenentmisch- ten [...] ist der ruhende Pol in dieser Bewegungen Flucht, und ob- 239
zurĂĽck zum  Buch Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945"
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
FWF-E-Book-Library
Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
Weiteres Belletristik
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny