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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
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4 Kommentar 100)AnMariaCharlotteSweceny,St.Wolfgang,30.9.1941 Brief (4S.)mitKuvert, blaueTinte mein Aufenthalt in Ruhleben ] In Berlin-Ruhleben befand sich die HFS. meinTelegramm ]Nichtüberliefert. den Dir so glücklich scheinenden Posten ] Offenbar hatte LS ALH in ihrem Brief davonüberzeugen wollen, dass derPosten bei derHFS, bei allen Unannehmlichkeiten, große Sicherheit für ihn bedeute, für die er beimWohlbefindenzurücksteckenkönne.Vgl. auchS.61. zu jener Institution ]HFS. an seinerProduktion ]Vermutl. derBismarck-FilmDieEntlassung, in demJanningsdieTitelrolle spielte. jenes genialenEinfalles vonBernau ]Vgl. S.59. Filmtruppführer ] Die NS-Filmtrupps berichteten von der Front und produzierten so wichtiges Material fürdie nationalsozialistische Propa- ganda(vgl.BarbaraKorte/HorstTonn[Hrsg.]:Kriegskorrespondenten: Deutungsinstanzen in der Mediengesellschaft. Wiesbaden: VS Verlag 2007 passim). brauchtEmil ]Emil Jannings. ein weißes Pferd ] LS im erwähnten Konzept vom 1. Okt.: „Dein Pferd- chen ist sehr lieb! IchdankeDir tausendmal.EsmachtmirwirklichSpaß. Es ist so fröhlich und siegessicher.“ Vermutlich handelt es sich um ein SouvenirodereinePostkarte. DieSachemit derUhr ]Vgl.BriefNr.97. mitdemBrater ]Alte, ungenaueUhr (österr.Ugs.). das Mistvieh bringt wirklich Pech ] Dazu LS im erwähnten Konzept: „Ich werde sie [die für ALH gedachte neue Uhr, C.D.] eben behalten. Vielleicht lerne ich etwas, jedesmal wenn ich sie anschau, und nicht nur wieviel Uhr es ist. Die andre Uhr, Deine, hab’ ich vom Uhrmacher geholt u. der Einfachheit halber umgenommen, Deinem Wunsch entsprechend sie aber jetzt gleich abgenommen. Vielleicht hat sie ihren schlechten Zauberaber jetzt schonerfüllt und istnuneinewie jedeandere.“ Wannsehe ichDich ]DazuLS: „Lieber, ichmöchteganzvernünftigmit DirwegendesWiedersehens sprechen. Ichglaubees tutDirgutu.Du weißtesauch,mitDeinerArbeit alleinzusein füreineWeile. Ichhab’ es jaauchnicht soeilig. Jedenfallswerdenwirunsbevor–wenn–Du wiedernachBerlin fährst sehenu.wennDunichtherkommst, komme jedenfalls ich hin. [...] ich bin immer gern bei Dir, auch wenn ich dabei garnichtbesonders fröhlich seinkann“(Briefkonzeptvom1.Okt.1941). 295
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
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