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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
Seite - 341 -
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6.2 „DergeboreneVerleger“:MarkusStein,derGroßvater einem Standbein in Österreich und jenes Markus Steins nach einer Berufstätigkeit inderHauptstadt)glücklichbegegnet sein. 6.2.2 IndieHauptstadt ImJahr1876waresdannsoweit:DieFirmaJuliusKlinkhardtwurde in der Wiener Hegelgasse25 gegründet. Das Gründungs-Zirkular der Firma „Julius Klinkhardt & Comp.“ vom 1. Juni 1877 wies Markus Stein bereits alsProkuristenaus. ImselbenJahrwarSteinmit seinerFamilie nachWienübersiedelt.Kurzzuvor,1874und1876,galt esnoch, zwei Schicksalsschläge zu verschmerzen: das zweite Kind, Rosa, und das dritte, Anna, verstarben kurz nach ihrer Geburt.26 Der Erstgeborene, Richard,war1871nochimmährischenProßnitz27,woMarkusalsLehrer tätiggewesenwar, zurWelt gekommen. GeheiratethatteMarkusSteinamDreikönigstagdesJahres1869dieaus demböhmischenHotzenplotz/OsoblahagebürtigeNanetteReik,Tochter des Gabriel Reik und der Fanny Hirsch.28 Dem Bräutigam selbst sind einigeDetailsdarüber zuverdanken,wieer seineBraut, „eingraziöses Kind, schnippischundvollLachlustundheitererLaune“29, kennenlernte, er selbst ein „jungerMannvonzwanzig Jahren,mit einemGesicht, das der Manzschen Verlags- und Universitätsbuchhandlung am 25. Mai 1949. In: Festreden anläßlich der Betriebsfeiern zum 100jährigen, bzw. 125jährigen Firmenjubiläum der ManzschenVerlagsundUniversitätsbuchhandlung. o.O. [Wien]:Manz’scheVerlags-und Universitätsbuchhandlungo.D. [1974],S.1–20,hierS.3). 25 „[...] ineinemkleinenBüro inderHegelgassebegannHerrStein seineTätigkeit, und diese stützte sich auf seine Freunde und früheren Kollegen in der österreichischen Lehrerschaft [...]“ (ebd., S.5). Zufällig befindet sich heute ganz in der Nähe in der Johannesgasse23(ebenfalls inWien I.)dasheutigeVerlagsbürodesVerlagsManz. 26 Mumelter: Die Geschichte des Verlagshauses Manz erwähnt die beiden Töchter nicht; das Wissen um ihre – kurze – Existenz ist den Recherchen Thomas Brezinkas zu verdanken, der sie in seinem sehr hilfreichen Stammbaum der Familie Stein anführt (Brezinka: ErwinStein, S.242). 27 UndnichtetwainWien,wieMumeltermeint(Mumelter:DieGeschichtedesVerlagshauses Manz, S.153). 28 Der Vorname ist ungewiss: Einmal ist „Jenny“ (Übertrittsprotokoll [ÜbProt] der evang. GemeindeH.B.1886/006), einmal „Fanni“ (Geburtenbuchder IsraelitischenKultusge- meinde 1878/G1979) zu lesen (siehe Anna Staudacher: Jüdisch-protestantische Konver- titen inWien1782–1914.Teil 2. Frankfurt amMainu.a.: PeterLang2004,S.695,FN 681bzw.683). 29 Markus Stein: „Unser Roman beginnt ...“ (Rede anlässlich der goldenen Hochzeit von Markus und Nanette Stein am 6.1.1919). o.O. [Wien]: Manz’sche Verlags- und Universi- tätsbuchhandlungo.D. [1919],S.[1]. 341
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
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