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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
Seite - 367 -
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6.3 „RastlosePflichterfüllung“:RichardStein,derVater dürfte ihrdabei ebensogeholfenhabenwiedieTatsache,dass siewäh- rendderKriegsjahre ihreWohnungnurverließ,wennesunbedingtnötig war.141 Emmy von Sax führte nach dem Krieg ihre Tätigkeit als Debitoren- Buchhalterin im Verlag Manz fort und verstarb 87-jährig am 23. Dezem- ber1969. Helene Stein, die Viertgeborene,142 kam am 18. März 1884 in Wien zur Welt. Als knapp Zweijährige wurde sie gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern Erwin und Emma ebenfalls auf das evangelische BekenntnisH.B. getauft.143 Da Helene nicht im Verlag arbeitete, sondern Malerin wurde, sind im FamilienarchivwenigeDatenübersieüberliefert.EinederwenigenQuel- len zu Helene Winger-Stein ist ein Internetprojekt der Kunsthistorikerin TamaraLoitfellner,Österreichs vergesseneMalerinnen144,wonachzulesen ist, dass über Helene Wingers „Ausbildung und ihren künstlerischen Werdegang [...] bis dato nichts bekannt“ sei. Die Autoren des Eintrags zu Richard Stein im Österreichischen Biographischen Lexikon 1815–1950 vermuten, dass Helene bei ihrer Berufswahl „durch den Kontakt zu zahlreichenKünstlern imKunstsalon ihrerFamilie inspiriert“145 wurde (darunterOskarKokoschka, sieheS.383). ÜberdieKunstHeleneSteins schreibt Loitfellner: In dem von heller, lichter Farbgebung geprägten Werk Helene Winger-Steins ist der Einfluss der französischen Fauvisten zu erken- nen. Sie stellt zwischen 1913 und 1919 mehrmals in der Wiener Secession und im Künstlerhaus aus. Ihre Werke sind in wenigen AusstellungenderVereinigungbildenderKünstlerinnenvertreten. 141 Markus F. Stein: Persönliche Mitteilung an den Verfasser (Tonbandprotokoll). Wien. 16.Juli2009.EineGesellschafterin, soStein,habedieBesorgungenetc.gemacht.Emmy habe während der letzten Monate des Kriegs einen Schenkelhalsbruch erlitten und den Bruchmit absoluterBettruheauskuriert (BarbaraNetscher:PersönlicheMitteilungan denVerfasser [E-Mail].Ronneburg.1.Apr. 2011). 142 Bezieht man die beiden früh verstorbenen Töchter Rosa und Anna nicht mit in die Zählungein (vgl. S.341). 143 Staudacher: Jüdisch-protestantische Konvertiten in Wien 1782–1914. Teil 2 S.96, FN 172. TaufpatinwarGertrudNeurath, „Professorsgattin“, siehe ebd. S.695FN685. 144 Tamara Loitfellner: Österreichs vergessene Malerinnen. URL: www.frauenkunst.at, abgerufenam10.Sept. 2010. 145 Gruber/Mentschl:RichardStein,S.156. 367
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
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