Seite - 272 - in Die nordöstliche Steiermark - Eine Wanderung durch vergessene Lande

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_ 272 Auf der letzten Terrasse des südlichen Abhanges des Ringbaches, hoch über dem Thalgrunde gelegen, bildet das von den Nordwinden wohlgeschützte Städtchen, welches in den an Wein- und Obstculturen reichen Geländen des waldgekrönten Ringberges einen überaus malerischen Hintergrund findet, ein regelmässiges, östlich und südlich sich niedersenkendes Recht- eck, die Schmalseiten nach Ost und West gekehrt. Vergleicht man das heutige Stadtbild mit der interessanten Vischer'schen Vischer's Ansicht vom Jahre 1680. Ansicht von 1680, so findet man, dass die Gemarkung, der Stadt sich wenig verändert hat; dagegen ist das thurmbe- wehrte Grazerthor (siehe Seite 281), sowie das Ungarthor gefallen, die Stadtmauer östlich und westlich bis auf je einen alten Rundthurm und die auf Vischer's Bild östlich auf- ragende thurmlose Kirche, wahrscheinlich die später zu einem Spitale umgebaute Kirche zum heil. Kreuz, sowie der zweite, über der Vierung der Stadtpfarrkirche erbaut gewesene Thurm verschwunden, im Uebrigen scheinen selbst die grossen Brände von 1512, 1592 und namentlich von 1715 den ursprüng- lichen Bauplan der Stadt wenig verändert zu haben. Nähern
Die nordöstliche Steiermark Eine Wanderung durch vergessene Lande
Titel
Die nordöstliche Steiermark
Untertitel
Eine Wanderung durch vergessene Lande
Autor
Ferdinand Krauss
Verlag
-
Ort
Graz
Datum
1888
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
10.93 x 17.9 cm
Seiten
498
Kategorien
Geschichte Vor 1918