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VII. Realita¨tsbetrachtungen fu¨r die Funktionen
su,cu,∆u.
33. EssollenhiernochBetrachtungen u¨berdie reellenundkomplexenWerte
der elliptischen Funktionen angestellt werden. Es ist
su= ϑ3
ϑ2 ϑ1u
ϑ0u = 1+2 ∑∞
n=1q
n2∑∞
n=1q n(n−1) · ∑∞
n=1(−1)n−1qn(n−1)sin(2n−1)uωpi
1+2 ∑∞
n=1(−1)nqn2cos2nuωpi
cu= ϑ0
ϑ2 ϑ2u
ϑ0u = 1+2 ∑∞
n=1(−1)nqn
2∑∞
n=1q n(n−1) · ∑∞
n=1q n(n−1)cos(2n−1)uωpi
1+2 ∑∞
n=1(−1)nqn2cos2nuωpi
(37)
∆u= ϑ0
ϑ3 ϑ3u
ϑ0u = 1+2 ∑∞
n=1(−1)nqn 2
1+2 ∑∞
n=1q n2 · 1+2 ∑∞
n=1q n2cos2nuωpi
1+2 ∑∞
n=1(−1)nqn2cos2nuωpi ,
wobei q= e ω′
ωpii ist. Setzt man in diese Gleichungen
u
ω =x+ iy, q= e(α+βi)pii= e−βpi(cosαpi+ isinαpi)
ein, wenn ω ′
ω =α+ iβ gesetzt wird, und trennt die reellen und imagina¨ren
Theile, so nehmen jede der drei Funktionen die Form P+ iQ an. P und
Q sind reelle Funktionen von x, y. Will man nun die Werte von u haben,
welche den reellen Werten der doppeltperiodischen Funktion entsprechen,
so hat man nurQ= 0 zu setzen, wodurch man eine Relation zwischen x
und y erha¨lt. Zu jedem Werte xwu¨rden sich ein oder mehrere Werte von y
ergeben, so dass fu¨r den Wert uω = x+ iy die doppeltperiodische Funktion
einen reellen Wert annimmt. Man ersieht hieraus, dass die Werte von u, fu¨r
welche die doppeltperiodische Funktion reelle Werte annimmt, innerhalb des
Periodenparallelogrammes gewisse Linien erfu¨llen.
Diese Linien mu¨ssen fu¨r su jedenfalls durch
u= 0, u= ω2 , u=ω, u= 3 ω
2
und
u= ω ′
2 , u=ω+ ω′
2
gehen, denn es ist
s(0) = 0, s (ω
2 )
= 1, s(ω) = 0, s (
3ω
2 )
=−1,
s ( ω′
2 )
=∞, s (
ω+ ω ′
2 )
=∞,
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Titel
- Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Autor
- Karl Bobek
- Verlag
- Druck und Verlag von B. G. Teubner
- Ort
- Leipzig
- Datum
- 1984
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 290
- Schlagwörter
- Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
- Kategorie
- Lehrbücher