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178 III. Das elliptische Normalintegral
so istK2 reell und positiv, da z ′2< 1κ21 ist und z′ reelle Werte durchla¨uft.
Es ist dann
K1 =K+ iK2.
Bildet man nun wieder, wie fru¨her, die Riemann’sche Fla¨che auf die
u-Ebene ab, so wird der Kurve B (Fig. 54) die Achse der reellen Zahlen
ab entsprechen und einer gewissen KurveAwird die Gerade ad resp. bc ent-
sprechen, so zwar, dass ad die Summe aus 2K und 2iK2 ist.
Fig. 54.
Wir wissen aus Fru¨herem, dass wenn
ω′=ω+ iω2 ist, oder 2K1 = 2(K+ iK2),
woω1,ω2 resp.K undK2 reell sind, dann die doppeltperiodische Funktion
s(u) ein Parallelogramm besitzt, das wie abcd beschaffen ist (S. 134 u. ff.).
49. Wir wollen nun noch folgenden wichtigen Satz beweisen:
Jedes Integral
w= ∫ x
x0 dz√
R(x) ,
worinR(x) eine ganze rationale Funktion vierten oder dritten Grades in x
ist, la¨sst sich durch eine lineare Transformation in das Integral
v=M ∫ z
z0 dz√
(1−z2)(1−κ2z2)
verwandeln; wobeiM eine Konstante und
x= α+βz
γ+δz , x0 = α+βz0
γ+δz0
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Titel
- Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Autor
- Karl Bobek
- Verlag
- Druck und Verlag von B. G. Teubner
- Ort
- Leipzig
- Datum
- 1984
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 290
- Schlagwörter
- Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
- Kategorie
- Lehrbücher