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ist, muss
γ+δz= 0
sein, also
z=−γ
δ ,
d. h. es ist
x=∞.
Aus dem Doppelverha¨ltnis der vier Wertepaare
folgt(
1−κ
1+κ )2
= a1−a3
a2−a4 = ε
die Gleichung fu¨rκ.
52. Das Integral
u= ∫ z
0 dz√
(1−z2)(1−κ2z2)
nennt man nach Legendre das Normalintegral I. Gattung, indem auf diese
Form jedes elliptische Integral von der Art
w= 1
M ∫ x
x0 dx√
R(x) ,
worinR(x) eine rationale ganze Funktion dritten oder vierten Grades ist,
zuru¨ckgefu¨hrt werden kann. Wir sahen, dassuundw fu¨r keinen Wert von z
unendlich werden. Ersteres soll das u¨berall endliche Normalintegral, letzteres
das allgemeine u¨berall endliche Integral heissen.Mannenntκden Modul des
Integrals. Ich will noch eine Umformung des Integrals u erwa¨hnen, die von
Legendre eingefu¨hrt wurde. Setzt man
z= sinϕ,
so wird
dz= cosϕdϕ= √
1−z2dϕ,
also dz√
(1−z2)(1−κ2z2) = dϕ√
1−κ2sin2ϕ
und folglich, da fu¨r z= 0 auchϕ= 0 ist,
u= ∫ ϕ
0 dϕ√
1−κ2sin2ϕ . (17)
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Titel
- Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Autor
- Karl Bobek
- Verlag
- Druck und Verlag von B. G. Teubner
- Ort
- Leipzig
- Datum
- 1984
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 290
- Schlagwörter
- Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
- Kategorie
- Lehrbücher