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also ist dz′√
(1−z′2)(1−κ′2z′2) = i dz√
(1−z2)(1−κ2z2). (21a)
Nun wird fu¨r z= 1· ··z′= 1, fu¨r z= 1κ · ··z′= 0, also
ist∫
1
κ
1 dz√
(1−z2)(1−κ2z2) = 1
i ∫ 0
1 dz′√
(1−z′2)(1−κ′2z′2)
= i ∫ 1
0 dz′√
(1−z′2)(1−κ′2z′2).
Hierbei ist vermo¨ge (21) dem Integrationswege von z der von z′ zugeordnet.
Durchla¨uft z die reellen Werte von 1 bis 1κ, so wird, im Falle κ 2 reell ist,
auch z′ die reellen Werte von 1 bis 0 durchlaufen.
Setzt man ∫ 1
0 dz√
(1−z2)(1−κ′2z2) =K ′,
wobeiK′ vonκ′ gerade so abha¨ngt, wieK vonκ, so wirdK1 = iK′, und
wenn z= sinϕ gesetzt wird,
K′= ∫ pi
2
0 dϕ√
1−κ′2sin2ϕ . (20b)
Wir ersehen also, dass wennκ reell und kleiner als 1 ist, sowohlK alsK′
reell sind, da dann auchκ′ kleiner als 1 ist. Es sind u¨berdiess beide Gro¨ssen
positiv.
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Titel
- Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Autor
- Karl Bobek
- Verlag
- Druck und Verlag von B. G. Teubner
- Ort
- Leipzig
- Datum
- 1984
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 290
- Schlagwörter
- Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
- Kategorie
- Lehrbücher