Seite - 189 - in Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
Bild der Seite - 189 -
Text der Seite - 189 -
189
Dann ist
1√
(ζ2−1)(ζ2−κ2) = 1
κ +A1ζ+A2ζ 2 +A3ζ 3 + · ·· .
Die Entwicklung muss in der Umgebung von ζ = 0 so lange |ζ|< |κ|
gelten, da |κ|<1 ist, also auch fu¨r−ζ, d. h. es ist auch
1√
(ζ2−1)(ζ2−κ2) = 1
κ −A1ζ+A2ζ2−A3ζ3 + · ·· .
Beide Gleichungen ko¨nnen nur bestehen, wenn
A1 = 0, A3 = 0· ·· , A2ν+1 = 0
ist. Mithin ist
1√
(ζ2−1)(ζ2−κ2) = 1
κ +A2ζ 2 +A4ζ 4 + · ··
und ∫
dz
ζ2 √
(ζ2−1)(ζ2−κ2) = 1
κ ∫
dζ
ζ2 +A2 ∫
dζ+A4 ∫
ζ2dζ+ · ··
= 1
κζ +A2ζ+ 1
3 A4ζ 3 + · ··
und daher ist
J=J1 +C− 1
κζ −A2ζ− 1
3 A4ζ 3−··· ,
wo C die Integrationskonstante bedeutet, die dadurch bestimmt ist, dass
J=J1 fu¨r ζ= ζ1 ist.
AusderobigenEntwicklungnunsiehtman,dassJ fu¨r ζ= 0,d.h.z=∞
unendlich wird wie 1ζ resp. wie z, d. h. das Integral Jwird fu¨r z=∞ in dem
einen und anderen Blatte der Riemannschen Fla¨che der Funktion
y= √
(1−z2)(1−κ2z2)
einfach unendlich.
Die Entwicklung im anderen Blatte, fu¨r das−κ gilt fu¨r ζ= 0, ist:
J=J2 +C1 + 1
κζ +A2ζ+ 1
3 A4ζ 3 + · ·· .
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Titel
- Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Autor
- Karl Bobek
- Verlag
- Druck und Verlag von B. G. Teubner
- Ort
- Leipzig
- Datum
- 1984
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 290
- Schlagwörter
- Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
- Kategorie
- Lehrbücher