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und
d2 logϑ0u
du2 = ϑ′′0
ϑ0 −κ2s2u, (a)
hieraus
s2u= 1
κ2 ϑ′′0
ϑ0 − 1
κ2 d2 logϑ0u
du ,
mithin ∫ u
0 s2udu= 1
κ2 ϑ′′0
ϑ0 u− 1
κ2 d logϑ0u
du (31)
Es ergiebt sich also
J(u) = 1
κ2 ϑ′′0
ϑ0 u− 1
κ2 ϑ′0u
ϑ0u (31)
u= ∫ z
0 dz√
(1−z2)(1−κ2z2).
Hatmanfu¨r irgendeinenWertvonzdaszugeho¨rigeuberechnet, so liefert
die Formel (31) den Wert von J fu¨r dasselbe z.
Es ist
J (ω
2 )
=J(K) =E= 1
κ2 ϑ′′0
ϑ0 K,
da
ϑ0 ( u−ω
2 )
=ϑ3(u),
also
ϑ′0 ( u−ω
2 ) =ϑ′3(u),
ist, mithin
ϑ′0 (
−ω
2 ) =−ϑ′0 (ω
2 ) =ϑ′3(0) = 0
sich ergiebt.
Man nenntE das ganze elliptische Integral II. Gattung und es ist
E= K
κ2 ϑ′′0
ϑ0 = ∫ 1
0 z2dz√
(1−z2)(1−κ2z2),
da fu¨ru= ω2 =K sich z= 1 ergiebt.
Fu¨hrt manE ein, so wird (31) die Form
J(u) = E
K u− 1
κ2 ϑ′0(u)
ϑ0(u)
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Titel
- Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Autor
- Karl Bobek
- Verlag
- Druck und Verlag von B. G. Teubner
- Ort
- Leipzig
- Datum
- 1984
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 290
- Schlagwörter
- Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
- Kategorie
- Lehrbücher