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236 I. Kurven dritter Ordnung
Diese Gleichungen kann man noch etwas transformiren. Dax=m,y=ndie
Koordinaten des PunktesM (Fig. 55) sind, dem ein Wertu=µ entsprechen
soll, so muss
m= √
a1a2 1−sµ
1+sµ
n=− cµ
1+sµ cµ+2ac∆µ
(1−µ)+ m√a1a2(1+sµ)
sein; nun giebt die erste
m√
a1a2 (1+sµ)+(1−sµ) = 0,
d. h. die zweite wu¨rden=∞ geben, wenn nicht
cµ+2ac∆µ= 0
wa¨re. Dan endlich ist, so muss also
2ac=− cµ
∆µ und m√
a1a2 =−1−sµ
1+sµ
sein. Dann nehmen die Gleichungen (11) die Gestalt an:
x=−√a1a2 1−su
1+su =Ï•(u)
y= cu
1+su cu∆µ−cµ∆u
su−sµ 1+sµ
∆µ =Φ(u). 





 (12)
Es bietet weiter fu¨r uns kein Interesse diese Funktionen von u in solche
von w zu verwandeln. Da die Gleichungen (12), resp. (11) die Gleichung
(8) oder (7) identisch erfu¨llen fu¨r alle Werte von u, sobald nur κ aus der
Gleichung (9) bestimmt ist, so haben wir in (12) die Koordinaten der Kur-
ve dritter Ordnung, deren Gleichung, ohne die Allgemeinheit der Kurve zu
beeintra¨chtigen, in der Form (7) angenommen werden kann, als doppeltperi-
odische Funktionen eines Parameters dargestellt.
3. Die Form der Gleichungen (11) oder (12) erlauben auch den Verlauf der
Kurve dritter OrdnungC3 zu u¨bersehen. Wir setzen die letztere reell voraus,
also in (7) reelle Koeffizienten, und unterscheiden zwei Fa¨lle.
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Titel
- Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Autor
- Karl Bobek
- Verlag
- Druck und Verlag von B. G. Teubner
- Ort
- Leipzig
- Datum
- 1984
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 290
- Schlagwörter
- Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
- Kategorie
- Lehrbücher