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5. Setzt man u¨berhaupt
%x1 =A1Θ1(u−α1)Θ1(u−α2)Θ1(u−α3)e2µ pii
Ωu
%x2 =A1Θ1(u−β1)Θ1(u−β2)Θ1(u−β3)e2ν pii
Ωu
%x3 =A1Θ1(u−γ1)Θ1(u−γ2)Θ1(u−γ3) 





 (15)
und
α1 +α2 +α3 =α
β1 +β2 +β3 =β
γ1 +γ2 +γ3 =γ
so sind unter der Bedingung∗)
α=γ+µ′Ω−µΩ′
β=γ+ν′Ω−νΩ′ }
(15a)
die Quotienten x1x3 und x2
x3 doppeltperiodische Funktionen von u mit den
PeriodenΩ,Ω′, wennΘ1(u) den Gleichungen (14) genu¨gt. (Siehe Satz 16,
S. 72.) Folglich besteht zwischen x1x3 und x2
x3 eine rationale Gleichung, die den
dritten Grad nicht u¨bersteigt. Denn ist
f (
x1
x3 , x2
x3 )
= 0
diese Gleichung, so wird dieselbe durch die doppeltperiodischen Funktionen
x1
x3 =Ï•(u) = A1
A3 Θ1(u−α1)Θ1(u−α2)Θ1(u−α3)
Θ1(u−γ1)Θ1(u−γ2)Θ1(u−γ3) e2µ u
Ωpii
x2
x3 =Φ(u) = A2
A3 Θ1(u−β1)Θ1(u−β2)Θ1(u−β3)
Θ1(u−γ1)Θ1(u−γ2)Θ1(u−γ3) e2ν u
Ωpii
identisch erfu¨llt.
Ist nun
ax1 +bx2 +cx3 = 0
die Gleichung einer beliebigen Geraden, so wird
Ψ(u) =aϕ(u)+bΦ(u)+c
∗) Fu¨hrt man statt u...u′+ 13γ ein, so wirdα ′
i=αi− 13γ, β′i=βi− 13γ, γ′i=γi− 13γ
und daher α′= α−γ = µ′Ω−µΩ′, β′= β−γ = ν′Ω−νΩ′ und γ′= 0 so dass die
Annahme γ= 0 keine Beschra¨nkung ist.
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Titel
- Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Autor
- Karl Bobek
- Verlag
- Druck und Verlag von B. G. Teubner
- Ort
- Leipzig
- Datum
- 1984
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 290
- Schlagwörter
- Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
- Kategorie
- Lehrbücher