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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
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4 Kommentar (S.116)–gemeintsinddaszweite(eigentlich:dritte)PaarStiefel,dessen Ankunfter imvorliegendenBriefbekanntgibt,dasjenige,mitdemerden „Feldzug“angetretenhatte, sowiedasPaar, vondessenErhalt erLSam 5.Oktober1939berichtethatte (sieheBriefNr.34).Davonausgehend, dass „ab“ – wie im Österr. nicht unĂŒblich – als „seit“ zu verstehen ist, lĂ€sst sichderBrief aufDienstag,den10.Oktober1940datieren.Auch die beiden Postskripta legen die zweite Oktoberwoche 1939 (9. bis 15.) als Zeitraum des Verfassens nahe (s. Anm. zu Inhalt der FĂŒhrerrede weiter unten). Am 19. Oktober 1939 erkundigt sich ALH nach der im vorliegendenBrief bestelltenKappe(sieheBriefNr.39). einen Kavalleriegelben Zacken ] Die Waffenfarbe der Kavallerie war goldgelb. das gewisse Stadt-Kappl ] Der Zusatz „Stadt-“ wurde nachtrĂ€glich von ALHeingefĂŒgt. das mit der Silberkordel ] Das Wort „das“ wurde nachtrĂ€glich von ALH eingefĂŒgt. Inhalt derFĂŒhrerrede ]Hitlerbotam6.Oktober1939 in seinerReichs- tagsrede zum Abschluss des Überfalls auf Polen den WestmĂ€chten einen Frieden an,der die Revisiondes Versailler Vertrags vorsah.Großbritan- niennahmdasAngebotbekanntermaßennicht an. 37)AnMariaCharlotteSweceny,o.O. [Polen],14.10.[1939] Brief (6S.),Bleistift ‚Dame‘ ]DieDame. Illustrierte Frauen-Zeitungerschienvon1911bis 1943 im Ullstein Verlag Berlin. Sie war „Anfang des 20. Jahrhunderts eine der exklusivsten Zeitschriften in Deutschland. Neben Mode wur- denKosmetik, LuxusgĂŒterundeleganteDinge thematisiert.Aberauch Fortsetzungsromane und Feuilletons fanden darin Platz. Galt ‚Die Dame‘ bis Mitte der Dreißiger Jahre als mondĂ€nes Journal mit internationalem Flair,war sie spĂ€testensAnfangderVierzigerJahrezwarnachaußenhin nachwievoreine luxuriöseZeitschrift, dochdernationalsozialistische Einfluss blieb nicht unbemerkt“ (Tanja Fabian: Analyse der Zeitschrift „Die Dame“ 1932–1941. UniversitĂ€t Wien: Dipl. 2006, hier Abstract). Otto F. Beer schreibt, die „Dame“ sei eine Zeitschrift gewesen, „deren erlesener literarischer Geschmack mit heutigem Illustriertenmaßstab nicht zumessen“unddiedurchausauchvonSoldatengelesenworden sei (Beer: Lernet im Mars, S.45). MW wurde 1940/41 in der „Dame“ 249
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Title
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Subtitle
Briefe 1938-1945
Author
Christopher Dietz
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2013
Language
German
License
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Size
15.5 x 23.5 cm
Pages
468
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