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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
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4 Kommentar 46)AnMariaCharlotteSweceny,o.O. [St.Wolfgang],o.D. [1.7.1940?] Brief (5S.), blaueTinte ZUR DATIERUNG: ALHreagiertmitdiesemBrief aufLS’wohlam28. Juni1940verfassten–nichterhaltenen–Brief, zudemeinKonzeptvom gleichenTagexistiert.Darin schreibt LS: „Theoretischkönnte ichEnde nächster Woche, sagen wir 4. oder 5. Juli fahren oder erst wieder um d. 15., weil ich dazwischen nicht baden könnte u. überhaupt, wenn mir nicht gut ist, bin ich mir u. d. anderen eher unangenehm“ – offenbar wollte LS während ihrer Periode nicht zum Baden nach St.Wolfgang kommen. ALHs „etwa Mitte der Woche“ legt die mit dem 1. beginnende Juli-Woche1940nahe, evtl. auchden30. Juni. wegen des Films ] Um welches Filmprojekt es sich hierbei handelt, konntenicht ermitteltwerden–möglicherweisenoch immerumMona Lisa fürCarl Froelich (sieheauchS.245,Anm.zu zurFertigstellungdes FilmsMonaLisa, undS.234,Anm.zudieMonaL.). sekkieren ]Österr. fürbelästigen, quälen. Zimmerlein [...] für Dich ] Ein Zimmer in Lernets Haus war für LS offenbar – trotz der Intimität der Beziehung – keine Selbstverständlich- keit; Rocˇek weist darauf hin, dass „in seinem Haus selbst [...] nur ganz wenigeauserwähltewohnen“durften (DieneunLeben, S.191). Grand-Hotel ]NichtmehrbestehendesSt.WolfgangerHotel aufder „Rösslwiese“beiderSchafbergbahn. ans andre Ufer ] Dort wohnte u.a. Emil Jannings, vgl. S.238, Anm. zu Emil. dieNachricht vomschaukelndenElefanten ]LShatteALHvoneinem Salzburgaufenthalt geschrieben,beidemsieunvermutet auf einenZug von Elefanten gestoßen war (Salzburg hat einen Zoo): „Wie ich nach meiner Ankunft zur Lanzin [Grete Lanz, C.D.] gehen wollte, kam mir eineganzeHerdeElephantenentgegen, ineiner langenReihe,hinterein- ander zogen sie, von Reitern mit Bootshaken dirigiert, durch die lieben schmalen Gasserln von Salzburg. Es war als ob die Stadt, die Häuser unddieMenschennunvölligKinderspielzeugartig [sic!] eingeschrumpft wären gegen diese unförmigen Kolosse. Es war völlig traumhaft. Das Unwahrscheinlichste schieneinzig wirklich. Ichbin weit mit ihnenmit- gegangen, ein bißchen schwindlig von ihrem Schwanken und dann warensieaufeinmalnichtmehrda. [...]dieAugen indengesenkten Schädeln waren rot und zu Boden gerichtet, auf’s äußerste konzentriert 256
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Title
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Subtitle
Briefe 1938-1945
Author
Christopher Dietz
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2013
Language
German
License
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Size
15.5 x 23.5 cm
Pages
468
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