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Geschosswohnungsbau im Ständestaat | 83
argumentativ durch den von wenigen großen Firmen koordinierten Umbau gerechtfertigt,
der zudem in kurzer Zeit durchgeführt werden sollte.246 Durch den Assanierungsfonds
konnte so das einzige zusammenhängende Planungsgebiet nichtkommunaler Zeilenver-
bauung247 der gesamten Zwischenkriegszeit Wiens entstehen.248 Mit dem Instrument des
Assanierungsfonds behielt sich Bürgermeister Schmitz die zentrale Rahmenplanung von
246 Protokoll über die 9. Sitzung des Kuratoriums für den Wiener Assanierungsfonds am 14. Juni 1935, in: WStLA,
Sig. 1.6.3.B9 Kommissionen 1934–1938, 3. Kuratorium für den Assanierungsfonds.
247 Die Gebäude der Operngasse 9, 11, 18, 20, 20a, 22–24, 23–25, 26, 28–36 konnten so verbaut werden.
248 Bundesdenkmalamt (Hg.), Dehio – Die Kunstdenkmäler Österreichs – Wien II. bis IX. und XX. Bezirk, Wien, 1993,
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Lage des ehemaligen Freihauses Innerhalb des Assanierungsfonds erbaut
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242
Abb. 25 Durch die Assanierung
des ehemaligen Freihaus in Wien
IV wurde das einzige zusammen-
hängende Planungsgebiet nicht-
kommunaler Zeilenverbauung
der Zwischenkriegszeit in Wien
geschaffen. (Andreas Suttner
2016).
Das Schwarze Wien
Bautätigkeit im Ständestaat 1934–1938
- Title
- Das Schwarze Wien
- Subtitle
- Bautätigkeit im Ständestaat 1934–1938
- Author
- Andreas Suttner
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien - Köln - Weimar
- Date
- 2017
- Language
- German
- License
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-205-20292-9
- Size
- 17.0 x 24.0 cm
- Pages
- 296
- Categories
- Geschichte Nach 1918