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optimiert sindundSuch-bzw. Interaktionsmöglichkeiten anbieten,und
als gedruckteBücher.Das gescannte gedruckteBuch ist nun eineZwi-
schenlösung,dasnur fürganzspezifischeFormenderLektürehilfreichist
(einwissenschaftliches Buch konsultieren, nachdemdie Bibliothek ge-
schlossen hat; auf historische Quellen zugreifen; Seitenzahlen für E-
Books nachschlagen).
GoogleBooks ist also fürMenschen interessant, die sichzwischenden
beiden medialen Paradigmen befinden, deren Übergang die digitale
Transformation darstellt. Das Scheitern des Projekts kann mit dem
Vollzug dieses Übergangs erklärt werden: Ist das Netz Leitmedium,
verlieren gescannteBücher anBedeutung.
OpenAccess alsWiederholung derDebatte
InBezugaufwissenschaftlicheArbeitenwurdendieArgumenterund
umdenHeidelberger Appell von neuem in Stellung gebracht:Gegen das
Bestreben,wissenschaftlichePublikationallgemeinkostenfreizugänglich
zumachen.Getragenwird derWiderstand gegenOpenAccess vonAk-
teurenausdemWissenschaftsbetriebundauchvonVerlagen.Zwar setzt
sichdieOpen-Access-Ideelangsamdurch,besondersbeiderVergabevon
Fördermitteln.Der kontroverseUmgangdamit zeigt aber deutlich, dass
die technischeMöglichkeit, Texte digital verfügbar zu machen, nicht
konsequent umgesetzt wird und umstritten ist. (Die Akzeptanz von
Open-Access hängt jedoch stark vondenmedialenGewohnheiten und
GepflogenheitenderFachrichtungenab:Er istdort amstärksten,woder
Buchkultur der größteWert beigemessenwird.)
DieBuchkultur, so dieKonsequenz aus dieserÜberlegung, unddie
mit ihrverbundenenGatekeeper-Funktionen sindgesellschaftlich so tief
verankert, dass alleinedie technischeMöglichkeit einerAufhebungvon
Beschränkungen nicht ausreicht, damit idealistische und technischeVi-
sionenumgesetztwerdenkönnen.
3–Was bedeutet das fürHochschulen?
PhilippRiederle,der schonalsTeenager alsKeynoteSpeakerundAutor
über die Auswirkungen digitaler Technologie nachgedacht hat, be-
schreibt in einemArtikel, wie er sich als potentieller Student dieUni-
versität derZukunft vorstellt:
PhilippeWampfler158
Was macht die Digitalisierung mit den Hochschulen?
Einwürfe und Provokationen
- Title
- Was macht die Digitalisierung mit den Hochschulen?
- Subtitle
- Einwürfe und Provokationen
- Authors
- Marko Demantowsky
- Gerhard Lauer
- Robin Schmidt
- Editor
- Bert te Wildt
- Publisher
- De Gruyter Open Ltd
- Location
- Oldenburg
- Date
- 2020
- Language
- German
- License
- CC BY-NC-ND 4.0
- ISBN
- 978-3-11-067326-5
- Size
- 15.5 x 23.0 cm
- Pages
- 206
- Keywords
- Bildung, Schule, Technik, Universität, Digitalisierung
- Category
- Technik