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Dinge – Nutzer – Netze - Von der Virtualisierung des Musealen zur Musealisierung des Virtuellen
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336 | Dinge – Nutzer – Netze des Projektes umfassen etwa 1.600 Museen nebst diversen Regierungsbehörden, Bil- dungseinrichtungen und privatwirtschaftlichen Förderern.43 Das Online-Angebot be- ziffert derzeit ca. 500 virtuelle Ausstellungen, 150 »interactive resources« und 365 unterschiedliche Lehrmittel im Teacher᾿s Centre.44 Über den Umfang des eigentli- chen Schatzes an Exponaten bzw. digitalen Reproduktionen werden keine Angaben gemacht. Seiner Mutternation entsprechend ist das VMC sowohl auf Englisch als auch auf Französisch zu erreichen: als Virtual Museum of Canda unter der Domain www.vir- tualmuseum.ca, als Musée virtuel du Canada unter www.museevirtuel.ca. Wie bereits angeklungen ist, verfügt es über keine einheitliche Sammlung oder Ausstellung, son- dern bietet den teilnehmenden physischen Institutionen eine Plattform und eine Inf- rastruktur für die Erstellung und Veröffentlichung eigener virtueller Ausstellungen. Entsprechend breit gefächert ist das Angebot: Natur-, regional- und industriege- schichtliche ausgerichtete Institutionen sind ebenso vertreten wie Kunst- und Völker- kundemuseen. Verbunden sind sie durch ihre Ansässigkeit in Kanada, ihr Bezo- gensein auf die kanadische Geschichte und eben ihre Teilnahme am Großprojekt VMC. Die erste navigatorische Konsequenz, die sich aus dem Fehlen einer gemein- samen Sammlung oder Datenbank ergibt, ist die, dass man im VMC nicht nach indi- viduellen Objekten suchen kann. Die einzelnen Ausstellungen sind sowohl Organi- sations- als auch Zugriffsmodus der Webseite. Die Startseite bietet über ein großes Banner zu jedem Zeitpunkt fünf besonders bemerkenswerte Ausstellungen feil. Da- runter befindet sich ein Textsuchfeld, und abermals unter diesem acht kleinere Ban- ner, die ebenfalls auf Ausstellungen verlinken und allem Anschein nach zufällig von der Software ausgewählt werden.45 In der Navigationszeile am oberen Bildschirm- rand stehen Reiter zur Verfügung, die den Zugriff auf die Startseite, die Virtual Ex- hibits, die Community Memories, das Teacher᾿s Centre und die About Us-Seite ge- statten (vgl. Abbildung 3). Zwischen Virtual Exhibits und Community Memories be- steht dabei kein struktureller Unterschied, wohl aber ein inhaltlicher: Bei Letzteren handelt es sich um sehr fokussierte Ausstellungen kleiner Regionalmuseen, die u.a. bemerkenswerte lokale Biographien, Persönlichkeiten, Ereignisse oder Bauten vor- stellen.46 Beide Ausstellungsseiten werden von einer einfachen Suchmaske gekrönt. Hier können Suchbegriffe eingegeben, der Ausstellungstyp gewählt und Richtlinien zur Sortierung von Suchergebnissen bestimmt werden (alphabetisch auf- und absteigend 43 Vgl. http://www.virtualmuseum.ca/faq/ vom 01.10.2015. 44 Vgl. http://www.virtualmuseum.ca/about-vmc/ vom 01.10.2015. 45 Vgl. http://www.virtualmuseum.ca/home/ vom 01.10.2015. 46 Vgl. http://www.virtualmuseum.ca/virtual-exhibits/type/community-memories/ vom 01.10.2015.
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Dinge – Nutzer – Netze Von der Virtualisierung des Musealen zur Musealisierung des Virtuellen
Title
Dinge – Nutzer – Netze
Subtitle
Von der Virtualisierung des Musealen zur Musealisierung des Virtuellen
Author
Dennis Niewerth
Publisher
transcript Verlag
Date
2018
Language
German
License
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-8394-4232-6
Size
14.8 x 22.5 cm
Pages
428
Keywords
Virtualität, Kulturerbe, Digitalisierung, Neue Medien, Kulturmanagement, Museumswissenschaft, Digitale Medien, Mediengeschichte
Category
Medien
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