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Diskurse des Kalten Krieges - Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
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Wochen auf der Liste der österreichischen „Bestseller“ 1966 stand. Der Roman wurde als wichtige Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus gesehen und seine Erzählwei- se als „gute Waffe im Kampf gegen die Wiederkehr des Naziungeistes“ gelobt. Quellen: Hellmut Andics: Der Wadel-Beißer. In: Bild-Telegraf, 26.5.1956. Otto Basil: Die schwarze Flamme. Gedichte von Charles Baudelaire und Paul Verlaine. Übertragun- gen von Ernst Fischer. Wien: Erasmus 1947. In: Plan  2 (1947) H.  5, S.  355. Ders.: Berlin neun Jahre nach Hitlers Ende. Das geordnete Chaos. In: Neues Österreich, 29.9.1954, S. 3. Ders.: Zu Ernst Fischers Übertragungen französischer Lyrik. In: Bücherschau 2 (1948) H. 5. Ders.: Arabeske über den ‚totalen‘ Roman. In: Lebendige Stadt. Almanach. Hg. v. Amt für Kultur, Volksbildung und Schulverwaltung der Stadt Wien. Wien: Jugend und Volk 1960, S.  239–243. Hugo Huppert: Väter und Söhne. Eine literarische Erörterung. In: Österreichisches Tagebuch 1 (1946) H.  36, 7.12.1946, S.  9  f. Volker Kaukoreit, Wendelin Schmidt-Dengler (Hg.): Otto Basil und die Literatur um 1945. Traditi- on – Kontinuität – Neubeginn. Wien: Zsolnay 1998. Viktor Matejka an Otto Basil, Brief v. 9.10.1966, Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbib- liothek, Nachlass Otto Basil, ÖLA  52/97. Johann Muschik: Parodie als Waffe. In: Neues Österreich, 16.11.1966. N.N.: Polen, mit offenen Augen gesehen. In: Volksstimme, 12.4.1956. N.N.: Wiener Kritiker vor dem Richter. Kläger Hans Weigel, Beklagter Otto Basil. In: Die Presse, 26.6.1956, S.  3. Österreichische Intellektuelle grüßen Pariser Weltfriedenskongreß. In: Österreichisches Tage- buch 4 (1949) H.  5. Ulrich Becher geboren am 2.1.1910 (Berlin), gestorben am 15.4.1990 (Basel), wuchs als Sohn eines Juris- ten und einer Pianistin in Berlin auf. Ab 1929 studierte er Jura in Genf, Berlin und Leipzig und nahm Zeichenunterricht bei George Grosz, mit dem ihn eine lebenslange und in Briefwechseln dokumentierte Freundschaft verband. 1932 kam bei Rowohlt mit dem Novellenband Männer machen Fehler sein literarisches Debüt heraus, das 1933 als ‚entartet‘ bezeichnet und verboten wurde. In der „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ wird allerdings von Ulrich Becher nur der Titel Die Eroberer (Oprecht 1936) als verboten geführt. Becher emigrierte 1933 nach Wien, wo er die österreichische Staatsbürgerschaft annahm und im November Dana Roda Roda heiratete, die Tochter des österreichischen Autors Alexander Roda Roda. Im März 1938 emigrierte er in die Schweiz (Mitarbeit an verschie- denen Zeitschriften). 1941 emigrierte er mit seiner Familie weiter nach Brasilien (Mit- arbeit in der parteienübergreifenden Emigrantenorganisation „Das andere Deutschland“, die von Pieter Siemsen geleitet wurde und eine gleichnamige Zeitschrift herausgab). Im Juli 1944 übersiedelte Becher in die USA (New York), 1948 kehrte er zunächst nach Wien zurück, bevor er sich 1954 in der Schweiz (Basel) niederließ. Open Access © 2017 by BÖHLAU VERLAG GMBH & CO.KG, WIEN KÖLN WEIMAR 616 Autorinnen- und Autorenlexikon
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Diskurse des Kalten Krieges Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Title
Diskurse des Kalten Krieges
Subtitle
Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2017
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20380-3
Size
15.9 x 24.0 cm
Pages
742
Categories
Geschichte Nach 1918
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