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Nächst ilmcn ist die Vürgcrgassc, welche einst die Ie-
suitengasse hieß, die längste, deren Anfang das k. t. Damen-
stift (Nr. 19) bezeichnet, und in der weiter oben links das
Versatzamt (Nr. 34), das kaiserliche Convict und Priesterhaus
(Nr. 37), und rechts die Palläste der Familien Trautmanns-
dcrf (Nr. 3N) und Schwar^enberg (Nr. 33), das Gebäude
des t. t. General-ssommando's (Nr. 36) und die Domkirche
mit dem Mausoleum bemertenswcrth sind.
Die Naubergasse, die früher und noch bis zu Ende
des fünfzehnten Jahrhunderts die Hintere Schmidgassc gehei-
ßen, benannt nach der freiherrlichen Familie dieses Namens,
macht nur das Ioanncum eines Vesuches wcrth; denn die zwei
Gebäude, welche das kaiserliche Landrccht sannnt der Cameral-
Vezirksverwaltung (Nr. 3^3), und die Provinual-Staatsbuch-
haltung mit den öffentlichen Kassen (Nr. 3^>5) enthalten, sind
wohl stattliche Häuser, aber sie zeichnen sich übrigens äußerlich
eben nicht besonders aus. In früheren Zeiten stand hier am
Ende der Gasse der Neckthurm, späterhin das Folterhaus und
bis zum I. 1835 (siehe S. 12«) auch das Scharfrichterhaus
genannt, dessen Bestimmung schon der Name deutlich genug
bezeichnete.
Die Burg gaffe, welche mit dem Tummelplatze durch
die gleichnamige Gasse zusammenhängt und vom Framcnsthcr
in die Vurg hinaufführt, enthält das Mümamtsgcbäude (Nr.
5), das Haus Nr. ?, worin der Saal des Musitvereins sich
befindet und den Tompfarrhof (Nr. 5).
Die Sporgassc, welche vom Hauptwachplatze und dem
Anfange der drei Sacke weg anfänglich wenig, spater ziemlich
steil aufsteigt, führt ;um inneren Paulusthor, und ist durch
den säulenqeschmückttn Siiegcnaufgang (Nr. 92) nach der alten
Paulustirche, das gegenüberliegende alterthümliche Haus der
deutschen Ordens - Couimendc (Nr. 94) und den gräftich ?.
Saurau'schen Pallast (Nr. 91) ausgezeichnet.
Aus ihr entwickelt sich die Hofgasse, die bis zum Vurg-
thore fortgesetzt ist, am Fran^ensplatze uorübcrführt, und das
Gymnasium (Nr. 44), das Militär-Zeughaus, die Nni>.'crsität
(Nr. 37), das Theater und die Vurg zu ihren wichtigsten Ge-
bäuden zählt.
Ienscit des inneren Paulusthorcs und des Karmeliter-
Platzes trifft man die Paulusthorgassc an, in der das
, , allgemeine Kranken-, das Irren-, Gebär- und Findelhaus, K
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Grätz
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Title
- Grätz
- Subtitle
- Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Author
- Gustav Schreiner
- Publisher
- Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
- Location
- Graz
- Date
- 1843
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.55 x 20.25 cm
- Pages
- 638
- Keywords
- Graz, Steiermark, Stadt
- Categories
- Geschichte Chroniken
- Geschichte Vor 1918