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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 149 -
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Seite - 149 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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149 Nächst ilmcn ist die Vürgcrgassc, welche einst die Ie- suitengasse hieß, die längste, deren Anfang das k. t. Damen- stift (Nr. 19) bezeichnet, und in der weiter oben links das Versatzamt (Nr. 34), das kaiserliche Convict und Priesterhaus (Nr. 37), und rechts die Palläste der Familien Trautmanns- dcrf (Nr. 3N) und Schwar^enberg (Nr. 33), das Gebäude des t. t. General-ssommando's (Nr. 36) und die Domkirche mit dem Mausoleum bemertenswcrth sind. Die Naubergasse, die früher und noch bis zu Ende des fünfzehnten Jahrhunderts die Hintere Schmidgassc gehei- ßen, benannt nach der freiherrlichen Familie dieses Namens, macht nur das Ioanncum eines Vesuches wcrth; denn die zwei Gebäude, welche das kaiserliche Landrccht sannnt der Cameral- Vezirksverwaltung (Nr. 3^3), und die Provinual-Staatsbuch- haltung mit den öffentlichen Kassen (Nr. 3^>5) enthalten, sind wohl stattliche Häuser, aber sie zeichnen sich übrigens äußerlich eben nicht besonders aus. In früheren Zeiten stand hier am Ende der Gasse der Neckthurm, späterhin das Folterhaus und bis zum I. 1835 (siehe S. 12«) auch das Scharfrichterhaus genannt, dessen Bestimmung schon der Name deutlich genug bezeichnete. Die Burg gaffe, welche mit dem Tummelplatze durch die gleichnamige Gasse zusammenhängt und vom Framcnsthcr in die Vurg hinaufführt, enthält das Mümamtsgcbäude (Nr. 5), das Haus Nr. ?, worin der Saal des Musitvereins sich befindet und den Tompfarrhof (Nr. 5). Die Sporgassc, welche vom Hauptwachplatze und dem Anfange der drei Sacke weg anfänglich wenig, spater ziemlich steil aufsteigt, führt ;um inneren Paulusthor, und ist durch den säulenqeschmückttn Siiegcnaufgang (Nr. 92) nach der alten Paulustirche, das gegenüberliegende alterthümliche Haus der deutschen Ordens - Couimendc (Nr. 94) und den gräftich ?. Saurau'schen Pallast (Nr. 91) ausgezeichnet. Aus ihr entwickelt sich die Hofgasse, die bis zum Vurg- thore fortgesetzt ist, am Fran^ensplatze uorübcrführt, und das Gymnasium (Nr. 44), das Militär-Zeughaus, die Nni>.'crsität (Nr. 37), das Theater und die Vurg zu ihren wichtigsten Ge- bäuden zählt. Ienscit des inneren Paulusthorcs und des Karmeliter- Platzes trifft man die Paulusthorgassc an, in der das , , allgemeine Kranken-, das Irren-, Gebär- und Findelhaus, K
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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