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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Page - 178 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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178 Blitze schleudernde österreichische Adler; daneben ein von nie- drigen Mauern umfangener Garten voll Blumen, welche die Winde nach allen Richtungen hin aufwühlen, und darüber die Inschrift: 5'ulminnt, ex »Ili» et Ilinin lnzlißia ponne. (sss wettert aus der Höhe und es öffnen sich die Giebel der Pforte.) — Das große Bild der Mitte ;eigt hoch in den Wolken die Re- ligion auf einem von Adlern gezogenen Wagen, das in einem strahlenden Stern eingeschlossene Bildnis, K. Leopolds I hal- tend; darunter die Belagerung Wiens') mit der Aussicht auf den Kahlen- und Leopoldsberg, und im tiefer gelegenen Vor- grunde die stiebenden Türken, welche von Rillern gcsclilagen werden. Die Aufschrift besagt: <^u», t<5 conzuiü^ini,» ^uln- vei-is, oi-iei-i« ut I.ucilei-. (Wenn du dich bereits für vernich- tet halten wirst, dann wirst du erst gleich dem Morgensterne wiedcraufgehen.) — Die dritte Darstellung zerfällt in zwei Allegorien: die rechte Seite enthalt einen Lorbeerbaum mit dem österreichischen Wappen, dessen Stamm eine Menge aus- gerichteter, züngelnder Naiicrn umgeben; auf sie fallen von dem der Sonne entgegen fliegenden Adler einzelne seiner Fe- dern herab; darüber die Inschrift: Iloliuvata Juventus, (Die erneuerte Jugend.) Auf der linken Seite des Vildcs entquillt einem Felsen klares Wasser, das in ein Becken fallt; ninächst dem Quell stehen die Worte: Inclo ^!>li<^«>u,n (von da das Gegengift), und unten am Boden des Bassins: uinll: >».»<:- num (von wo das Gift). Dem Eintretenden ,ur Rechten bedecken den gegen die Hauptmauer sich herabsenlcnden Theil des Gewölbes vier Fres- ken, und eben so viele gewahrt man auch zur Linken. Dort ist der Thüre Zunächst ein Springbrunnen zu seilen, dessen rei- cher Wasserstrahl eine Kugel, woraus die Buchstaben ^ l^ I. t). H?. sich zeigen, senkrecht in die Hölic treibt, über dein die Kaiserkrone schwebt und die Worte angebracht sind: ^uzn igl.-, Aluduz im^erii «tnt tunte ^»oienni. (Die Kugel der öster- reichischen Herrschaft ruht auf einem nie versiegenden Quell.) — Darauf folgt Phöbus auf einem Zweigespann daherfalncnd, dessen Strahlen im Meere schwimmende Muscheln sich öffnen und auf dem Lande Sonnenblumen üiwenden, mit der Neber- schrifl: ^ut z^oiN« »ut )U58Ä »e^uunlui'. (Sie folgen frei- willig oder gezwungen.) — Das dritte Vild enthält den durch ») Belagert von tcn Türken lez?, entsetzt lurch Johann in , , Sobicsly, Konig von Pohlen, am i«. Septeml>^r dcz naniochcn Jahres.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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