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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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schaft aber unverwandten Blickes „ach dem Sterne der s'. Jung- frau Maria emperschaui; am Ilfcr «igt sich ein mit Falmcn und Wappenschilden gezierter fester Thurm. Oben sieben die Worte: IntentaiN omnia lnortem. (Alles bcdrclu es mit dem Tode.) — Die vierte Tarstellung enthält eine im Bogen ge- krümmte und dadurch mit einem Lorbeerbäume verbundene Cu- prcsse, unier deren Wölbung man die Werte licset: Nclur loecunäizzilune, (man gebe es der Fruchtbarsten,) und Hu- mcnäus, den Gott der Hochzeit, sieht, der eine brennende Fa- ckel und einen Granatapfel hall. Heber den Bäumen schwebt die österreichische Kaisertreue, am Fuße des Lerbeerbaumes wü- thet ein Löwe. Tie Aufschrift heißt: .>uzni-.ro voz ^viol'2 coel« (ihr Gestirne am österreichischen Himmel.) '). Am Ausgange des Schiffes N'ölbt sich die zierliche Kup- pel über dem Schlüsse des Kreuzes. Auch sie ist durch erhabene Stuccatur-Arbeit reich verziert. In der Trommel der Kup- pel sind die Büsten der Kaiser aus dem liabsburgischen Hause und unter jedem sein Name, ein Sinnbild und sein Wahl- spruch angebracht. Unter K. Rudelph I. (crwähtt 1273—1291) eine gewappnete Hand, einen Oclzweig und eine Keule hal- tend und der Spruch: ^Itrui,, liliot (welches >.'on beiden be- liebt!); unter K. Albrecht I. (129« — 130«) eine mit der Lame bewaffnete Hand und die Werte: 'I'ullo muinz (ent- ferne jeden Verzug); unterhalb K. Friedrichs III. (1314 — 1330) der untere Theil einer Herkules-Statue mit dem Metto: ääkuo 3tr>t (sie steht nech); bei Albreckt II. (143«— 1439) eine Waffen-Trephäe mit dem Spruche: I^'u^nln vicioii» nescit (der Sieg kennt keine Flucht); nächst Friedrich >V. (1440 — 1493) eine gewappnete und mit einem Schwcrtc bewaffnete Hand über einem Buche, seitwärts zeigt sich eine größere Vüchersammlung und eben der Wahlspruch: Hio »'» ßit, ille wolul- (dieses leitet, jener beschüyi); unter Kaiser Max I. (1493—15,19) ein Nad, auf dessen höchster Stelle ein Reichsapfel ruht und das Mette: I'o5t tat ^izciimi»» (nach so vielen Wechselfällen); Karl V. zunächst (1519 — 1558) die beiden durch die Kaiscrkrene verbundenen Hertulcs- Säulcn, zwischen denen sich ein fliegender Adler <cigt, darüber die Worte: riu» ulna (nech weiter hinaus); endlich unier >) Um dem Vorwurfe zu l>i'qc,i„cn, u,ipass.'n0e Auslrücle qcbrauch» zu Ha- ben, diene h,er zur Bericht,quua t>e Benierlunq^ d>>s, die Ausdrucke: »2eNcrre,ch,schc Ko>!erkro,n,« «österreichische Kaiser« u, Lgl. m. ler früher angeführte» VclchreilüMg «es Mausoleumz langetl's vom Jahre «?3l entnommen sind.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
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