Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Chroniken
Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Page - 225 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 225 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Image of the Page - 225 -

Image of the Page - 225 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Text of the Page - 225 -

schon aus älterer Zeit ber ein Fechtmeister besoldet wird, wel- cher die Verpflichtung hat, die ihm von den Ständen uigewie- scnen Zöglinge des k. t. Eonvictes oder auch andere Jünglinge ständischer Abkunft in seinen Fächern zu unterrichten. In dem weiterhin sich zeigenden Gebäude des k. k. Kreisamtes (Nr. 165), der obersten politischen Behörde des Grätzer-Kreises, waren anfänglich die Dominikaner und in der letzteren Zeit bis zum I. 1899 das Pricsterhaus oder Semi- narium der Seckaucr-Tiöccsc, welches vom I. 1742 bis 1757 von dem hicsigcn Stadtpfarrer Alois Vartholdi, unter dem Vischof Leopold III., Ernst Grafen von Firmian, gestiftet, durch den Dcchant zu Kirclischlag, Ioscpli von Ncuburg, bcreichcrt und lm I. 1778 durcb den Vischof Icl'ann VI., Philipp Grafen von Spauer, mit 19,999 fi. beschenkt wurde. In dem zuerst genannten Jahre wurde dieses Institut in das ehemalige Je- suiten - ssollegium übersetzt, damit Anfang des Mililärjahres 1899 dieses Haus dem t. k. Kreisamtc zu Amtslocalitätcn überantwortet werde. In der Herrcngassc liegen: die k. k. Propstei und Haupt-Stadtpfarrc (Nr. 193), von der bereits S. 186 die Rede gewesen, und weiterhin die k. t. Hauptmaut (Nr. 295); die letztere aus zwei in eines vereinigten Häusern gebildet, deren eines im I. 1728 dem Hcrrn ^crdinand Gra- fen von Trautmannsdorf gekörte, gereicht der Stadt eigentlich durch die gewöhnlich vor ihr stehenden Last- und anderen Wä- gen zur größten Nnucrde und Unbequemlichkeit. Sie dient dem t. k. HaupNoll- und Verzchrungssteuer-Oberamte zum Amtsgebäude. Das Landhaus (Nr. 219), der Versammlungsort und das Amtshaus der Landstände des Henogthums Steiermark, ist ein altes ehrwürdiges Gebäude, das nicht bloß in geschicht- licher, sondern auck in architektonischer Hinsicht ni den merk- würdigsten Häusern von Grätz gehört. — Sclion vor einem halben Jahrtausend stand nächst dem Landhausgäßchcn und der Herrengassc ein Gebäude, die Kanüei genannt, das, nach dem Namen zu urtheilen, schon damals öffentlichen Schreibegeschäf- ten gewidmet war. Am 28. April 1494 kauften die Prälaten und der Adel des Fürstcntbums Stcicr dieses Haus (siehe S. 6), welches sie zu des Landesfürstcn und des Landes Angelegenheiten, und zu öffentlichen Verhandlungen bestimm- ten; darum befreite es auch K. Max I. durch eine zu Kclln 15
back to the  book Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung"
Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Grätz