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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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des Iabres 18(19 zur Zierde vertheilt erscheinen; aber durch- aus keine Kanonen, welche ihren Platz auf dem Glacis vor dem Pauluschore haben '). Aus der Hofgaffe gelangt man über den Frankens- auf den Karmeliterplay. Hier steht das t. k. Mi l i tär -Spi ta l (Nr. 21), einst das Kloster und die Kirche (zu St. Joseph) der Karinclitermönche, welche von dem Bischof Christoph von Chicmsce empfolilen, durch den regierenden Henog zu Kru- mau und Fürsten von Eggenberg, Johann Anton, im Jahre 1628, nachdem hierzu die (Einwilligung des K. Ferdinands II. »rar erwirkt worden, in Grätz cingefüyrt und anfänglich, bis alle gegen ihre Gründung erhobenen Schwierigkeiten, und die mancherlei von dem nachtheiligen Einflüsse des durch den Klo- sttrbau versperrten Zutrittes der knft aus die kaiserliche Burg hergenommenen Anstände beseitiget waren, bei den Winoriten in der Murvorstadt untergebracht wurden. Am 21. 3ecember 1628 wurde in einer nur für einige Zeit eingerichteten Haus- kapclle die erste Messe gelesen, und der Bau der Kirche erst im I. 163 l zum größten Theil vollendet. Der Hochaltar in ihr wurde von den Verordneten und Landständen gesetzt und das Kloster durcb die Überlassung eines Bollwerkes von Seite des Landeofücstcn auch mit einem Harten versehen. Im Be- sitze all dieser Gegenstände verblieben die Väter bis zu ihrer Aufhebung; worauf Kloster und Kirche, deren ehemalige Ge- stalt noch immer deutlich ;u erkennen und deren letztere jetzt durch eine kleine Hauskapcllc (siehe S. 209» ersetzt ist, in ein Militär-Hospital für die Garnison umgewandelt und in ihre heutige Form gebracht wurden. — Ienseit des Karmeliterpla- tzes dem Paulusthorc zunächst 'eigen sich rechts das städti- sche Krankcnbaus (Nr. 66), und links das k. t. Ge- bär- und Findcl- (Nr. 70 und 71) und das Irrenhaus (Nr. 72). Jenes hieß einst nach dem noch bestehenden obersteierl- schen Kloster der Vcnedictiner zu St. Lambrccht, dem das Haus gehörte, der Lambrcchter-Hof. — Einst besas! dieses Stift den Leslie-Hof (jetzt das Icanneum), und später, näm- lich zur Zeit der Erbhuldigung K. Karls VI., das am Haupt- wachplatze liegende Haus Nr. 22-t. — Diesen Hof hatte das «) Fremoe, welche o,e Waffenv»rr>iche, das einzige Schenswerlhe in ihm, z» bcüchi^en wünschen, haben «,e Erlaulxnl! l!a<u ,n lcr Handel 0e< ». k, llci,llec!e.Flli>ieugamlz-Dep«>'t<!mcnls am HarmcMerplatz Nr. 7« emzuholen.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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