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Die uinniitelbare Aussicht über das Gebäude dos Ioan-
neums, über tie Dienerschaft n. s. w. ist eine,» Custos an-
vertraut ; die Leitung des Institutes aber, die Verfügung über
die Verwendung der jährlichen Dotationen und der Zinsen von
den Eliftungs-Kapitalien, die Vertretung des Institutes bei
den ständischen Kollegien, so wie die stete Benennung mit
dem Protectcr des Institutes gel'ört in den Geschäftskreis der
Curatoren. In wie ferne die Verwaltung des Institutes aber
Maßregeln und Ausgaben erfordert, welche den Wirkungskreis
der Kuratoren überschreiten, ist selbe der verordneten Stelle
zugewiesen, welche in solchen Fällen, wo es auf Z»stemisirung
neuer, noch unter keinem Titel enthaltene Ausgaben handelt,
die diesifälligen Anträge an len ständischen Ausschusirath, nach
Nmstandcn an die Landtags-Versammlung selbst leitet. Die
Curatcren berichten über den Zustand und die Veränderungen
des Institutes in einem öffentlichen Jahresberichte. Die jähr-
lichen Ausgaben ;ur Nnterhaltung dieses Institutes belaufen
sich gegenwärtig mit Ausschluß der Besoldungen für Professo-
ren und des Dienstpcrsonales auf 1,!,000 fl. C. M.
Mit dem Ioanneum stehen einige andere wissenschaft-
liche Institute in inniger Verbindung. Dahin gehören der Lesc-
vcrein und die Landwirthschafts-Gesellschaft, von denen jedoch
später die Rede sein wird.
e) Das k. l. akademische Gymnasium.
Zum Körper der Karl-Frankens-Universität gebort auch
das k. t. acadcmische Gumnasium. Diese Unterrichtsanstalt
schreibt sich schon von der uralten durch K. Nudolph I. im
Jahre 1278 an der Leechtirche gegründeten Tchule her. Seit
ungefähr dem Jahre 15U )^ in der 2tadt selbst und bei dem
Stadlpsarrhause ,u 2t. Aegudcn befindlich, ist diese Gymna-
sial-2chulanstalt im Jahre 1574 dem Jesuiten-Orden mr
Besorgung übergeben worden, und in den Häxden desselben
in unveränderten ^chrweiftn und Lehrgegenständen, wie wir
oben schon dargestellt haben, bis uim Iah« l773 geblieben.
Im Jahre 16.^0 haben die Bischöfe von Teggau und Lavant,
und die Stifte Admont, Lambrecht, Vcrau und Staiin für
dieses Gymnasium ein eigenes Gebäude vom Grunde aus er-
baut. In diesem Hause befinden sich gegenwärcii noch die
vier ersten Grammaiikalclasson, die beiden Hnmanitätsclassen
aber in einer ebenerdigen Abteilung des Uüiversitäts-Gebäu-
dcs selbst. Das Lcitungs- und Lchrpersonale an diesem t. t.
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Grätz
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Title
- Grätz
- Subtitle
- Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Author
- Gustav Schreiner
- Publisher
- Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
- Location
- Graz
- Date
- 1843
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.55 x 20.25 cm
- Pages
- 638
- Keywords
- Graz, Steiermark, Stadt
- Categories
- Geschichte Chroniken
- Geschichte Vor 1918