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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 446 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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Die uinniitelbare Aussicht über das Gebäude dos Ioan- neums, über tie Dienerschaft n. s. w. ist eine,» Custos an- vertraut ; die Leitung des Institutes aber, die Verfügung über die Verwendung der jährlichen Dotationen und der Zinsen von den Eliftungs-Kapitalien, die Vertretung des Institutes bei den ständischen Kollegien, so wie die stete Benennung mit dem Protectcr des Institutes gel'ört in den Geschäftskreis der Curatoren. In wie ferne die Verwaltung des Institutes aber Maßregeln und Ausgaben erfordert, welche den Wirkungskreis der Kuratoren überschreiten, ist selbe der verordneten Stelle zugewiesen, welche in solchen Fällen, wo es auf Z»stemisirung neuer, noch unter keinem Titel enthaltene Ausgaben handelt, die diesifälligen Anträge an len ständischen Ausschusirath, nach Nmstandcn an die Landtags-Versammlung selbst leitet. Die Curatcren berichten über den Zustand und die Veränderungen des Institutes in einem öffentlichen Jahresberichte. Die jähr- lichen Ausgaben ;ur Nnterhaltung dieses Institutes belaufen sich gegenwärtig mit Ausschluß der Besoldungen für Professo- ren und des Dienstpcrsonales auf 1,!,000 fl. C. M. Mit dem Ioanneum stehen einige andere wissenschaft- liche Institute in inniger Verbindung. Dahin gehören der Lesc- vcrein und die Landwirthschafts-Gesellschaft, von denen jedoch später die Rede sein wird. e) Das k. l. akademische Gymnasium. Zum Körper der Karl-Frankens-Universität gebort auch das k. t. acadcmische Gumnasium. Diese Unterrichtsanstalt schreibt sich schon von der uralten durch K. Nudolph I. im Jahre 1278 an der Leechtirche gegründeten Tchule her. Seit ungefähr dem Jahre 15U )^ in der 2tadt selbst und bei dem Stadlpsarrhause ,u 2t. Aegudcn befindlich, ist diese Gymna- sial-2chulanstalt im Jahre 1574 dem Jesuiten-Orden mr Besorgung übergeben worden, und in den Häxden desselben in unveränderten ^chrweiftn und Lehrgegenständen, wie wir oben schon dargestellt haben, bis uim Iah« l773 geblieben. Im Jahre 16.^0 haben die Bischöfe von Teggau und Lavant, und die Stifte Admont, Lambrecht, Vcrau und Staiin für dieses Gymnasium ein eigenes Gebäude vom Grunde aus er- baut. In diesem Hause befinden sich gegenwärcii noch die vier ersten Grammaiikalclasson, die beiden Hnmanitätsclassen aber in einer ebenerdigen Abteilung des Uüiversitäts-Gebäu- dcs selbst. Das Lcitungs- und Lchrpersonale an diesem t. t. —
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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