Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Chroniken
Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Page - 511 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 511 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Image of the Page - 511 -

Image of the Page - 511 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Text of the Page - 511 -

A den Schlüssel ;u dem Velvedere, welches an dem höchsten Puncte im Jahre 184« durch den Erbauer der übrigen Pavillons er- richtet worden ist. Wer die Fcrnsichtcn der Hochplatte und des Plawulsches kennt, wird gerne nigebcn, daß auch diese ilir Eigenthümliches hat. Ganz besonders schön nimntt sich hier die südliche und südwestliche Parthie aus. Es ist das, wie ein bunter Tcppich vor den Äugen liegende, Grätzerfeld mit allen seinen renenden Schattirungen, was hier anziehender als von andern Puncten aus erscheint. Andererseits bietet das breite rcichbcbaule Kainachthal einen der schönsten Ruhepuncte für das Auge dar. Wer möchte hier alle die naben und fernen Ortschaften, Schlösser, Kirchen u. s. w. auftählen, die man auf einmal ui übersehen im Stande ist, und alles dieß auf das großartigste in den Nahmen der fernen Hochgebirge ein- gefaßt, dir in dem Wechsel der Formen ihrer Kuppen einen waln'baft malerischen Ebarakter annelnnen. Gerne verweilt man stundenlang auf diesem Puncte, und vom schönen An- blicke zwar gesaltiget, eilt man nichts desto weniger ein Zwei- tes und drittes Mal mit nicht geringerer Vegierde auf diese Spitze, um neue Schönheiten dieses Nundgemäldes zu entdecken. Wer nicht denselben Weg wieder zurückkehren will, findet einen Fußpfad über St. Johann und Paul, auf dem er auch schnel- ler wieder die Stadt gewinnt. Straßgang und St. Florian. An der Straße nach Tobelbad, eine Stunde von Grcitz entfernt, liegt die Pfarre Straßgang. Straßgang ist hinsicht- lich seines beben Altertlwms eben so merkwürdig als Tt. Martin, und interessanter noch durch seine vielen inschriftli- chen und plastischen Nömerdcnkmale, welche in diesem Orte uralte römische Ansiedluugen ebenso, wie der auf das lateini- sche 8n'»ng, 8U'2N-> pulilie» hinweisende Name bewahren. An der Südseite der Kirche findet man einen römischen Denk- stein mit folgender Aufschrift: mute!' I. V. V. "IV rt 0, !>>!',»>>>'n>!l<> 8ccun,!in<> . I>. 5>u>. «t l). 8<.!«plouiu seeunsino l>i!)>. l.'u°>. »!!. XVII I l l ) .
back to the  book Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung"
Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Grätz