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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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A den Schlüssel ;u dem Velvedere, welches an dem höchsten Puncte im Jahre 184« durch den Erbauer der übrigen Pavillons er- richtet worden ist. Wer die Fcrnsichtcn der Hochplatte und des Plawulsches kennt, wird gerne nigebcn, daß auch diese ilir Eigenthümliches hat. Ganz besonders schön nimntt sich hier die südliche und südwestliche Parthie aus. Es ist das, wie ein bunter Tcppich vor den Äugen liegende, Grätzerfeld mit allen seinen renenden Schattirungen, was hier anziehender als von andern Puncten aus erscheint. Andererseits bietet das breite rcichbcbaule Kainachthal einen der schönsten Ruhepuncte für das Auge dar. Wer möchte hier alle die naben und fernen Ortschaften, Schlösser, Kirchen u. s. w. auftählen, die man auf einmal ui übersehen im Stande ist, und alles dieß auf das großartigste in den Nahmen der fernen Hochgebirge ein- gefaßt, dir in dem Wechsel der Formen ihrer Kuppen einen waln'baft malerischen Ebarakter annelnnen. Gerne verweilt man stundenlang auf diesem Puncte, und vom schönen An- blicke zwar gesaltiget, eilt man nichts desto weniger ein Zwei- tes und drittes Mal mit nicht geringerer Vegierde auf diese Spitze, um neue Schönheiten dieses Nundgemäldes zu entdecken. Wer nicht denselben Weg wieder zurückkehren will, findet einen Fußpfad über St. Johann und Paul, auf dem er auch schnel- ler wieder die Stadt gewinnt. Straßgang und St. Florian. An der Straße nach Tobelbad, eine Stunde von Grcitz entfernt, liegt die Pfarre Straßgang. Straßgang ist hinsicht- lich seines beben Altertlwms eben so merkwürdig als Tt. Martin, und interessanter noch durch seine vielen inschriftli- chen und plastischen Nömerdcnkmale, welche in diesem Orte uralte römische Ansiedluugen ebenso, wie der auf das lateini- sche 8n'»ng, 8U'2N-> pulilie» hinweisende Name bewahren. An der Südseite der Kirche findet man einen römischen Denk- stein mit folgender Aufschrift: mute!' I. V. V. "IV rt 0, !>>!',»>>>'n>!l<> 8ccun,!in<> . I>. 5>u>. «t l). 8<.!«plouiu seeunsino l>i!)>. l.'u°>. »!!. XVII I l l ) .
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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