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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Page - 551 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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531 denkbüchern ^) schreibt er fast nur Grec, und Gictz, aber an zwei Stellen auch Grätz und sogar einmal Gratz, wcr- aus sich klar ergibt, daß kein Grund vorhanden war, sich über die auch in unfern Tagen noch abwechselnden Schreibweisen lustig m machen. — Zeitgenosse des großen Kaisers war Jo- hann Turmaur, nach seinem Geburtsorte Aventinus genannt, welcher in seinem schon im I. 1522 vollendeten Werke: ^n> n»I«z ilaiaiuln die Stadt Val'risch <^r<it6 und Ol»L> oium nennt"). — An ihn reiht sich der berühmte Diplomat und Reisende an, dem Europa eine genauere Kenntnis» des Reichs der Moskoviter im XVI. Jahrhunderte verdankte, Sig- mund Freiherr ;u Herberstcin, kein Ausländer, sondern ein Steicrmarkcr, kein Mann, den man, wie Freiherr von Hammer sich ausdrückte, einen Nachbeter der Mode nennen kann; auch dieser hochgestellte Mann schreibt in seinen Wer- ten an allen Drten Grätz ^), aber auch einerseits Truchsäß, Cärndten, bestattung '.c., den Umlaut cntt'altende Worte mit e über dem a, und andererseits Hispanicn, Den mark u. dgl. Worte mehr, die das offene a haben, olme dem e über dem a. — Der heil. Franz Vorgia, der nach dem bei Kindermann^) abgedruckten Originale aus Alerandrien ein Schreiben an den Herzog 5larl II. von Steiermark richtete, nennt diese Stadt in der Aufschrift des Briefes ebenfalls <^i-äo2. — Der berühmte Astronom Keppler schreibt in seinem im I. 1599 hier lier- ausgegebenen Schreib - Calcnder ebenfalls Grätz; aus den Worten Vnlerthäniger, Jährlichen, wärme u. m. a., welche den Nmlaut in sich enthalten und die er ebenfalls mit ä schreibt, schlief«! man mit Recht, daß auch im Namen Grätz die beiden Strichlcin nicht das hohe a, sondern den Nmlaut bezeichnen sollen. — Aas in diese Zeit fallende Siegel der Uni- versität hat ebenfalls die Umschrift: 8>^i!!um I^i, ivelz i . tini« ßi-nooen zi«. — Der bekannte Geograph und Reisende des XVII. Jahrhunderts, Martin Zeiller, der sein Werk ^) nach einer Reise schrieb, die ihn wiederholt in diese Stadt >) S- lc's Fr.'chi'rrn von hormayr Taschenbuch für die G.schichti', Wir», ,l>^. O. ,',^ j U, f, l^ s ^<!,„„,» .4>t,>Ii„> V'ri LI, ^„>>^>lu„, «„!u,»,n I,i!,>l!VII, >.'>c. l>i>„°u- kurti, ,8 ?. i>. 3s. 2) S. vrssen Well- Si>,mun» Frcyhcrc zu Hcrbcrstai» Ncypclg vn» Gu^- len>»>g:c, :c. Zu H^cnn >l«!, »> T- Ki»0^rn,ann a, a, O^ l, 27Z. i) I>i„, lllr!>,,n Nci,i,,,„i2» „»>^n>!<z»i>>? oder Tcutschcs ?lclßl>uch iinch H»ch' N 0 . Oir>>l!durg, >«^>. l. 2«/.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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