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gethan; denn Notenkenntniß und ein Singen nach Noten wurde theilweise erzielt, ein etwas
geregelter Gesang zu Gehör gebracht. Da aber diese Gesanglehrer weder der rumänischen
noch der kirchenslavischen Sprache mächtig waren, ihnen daher der griechisch-orthodoxe
Gottesdienst fremd war, überdies einschlägige kirchliche Compositionen im Lande nicht
vorhanden waren, so konnte der Choralgesang sich nicht gedeihlich fortentwickeln. Erst
Der Koiomyjkatanz der Huzulen.
nachdem im Jahre 1868 der griechisch-orientalische Pfarrer Isidor Worobkiewicz, der
bereits früher durch gedruckte liturgische Compositionen die erforderliche musikalische
Eignung erwiesen hatte, an das Wiener Conservatorium zur Ausbildung geschickt und nach
bestandener Prüfung zum Gesanglehrer für die griechisch-orientalische Jugend an allen
Lehranstalten zu Czernowitz ernannt wurde, wurde der Choralgesang in ein besseres
Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild
Bukowina, Volume 20
- Title
- Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild
- Subtitle
- Bukowina
- Volume
- 20
- Editor
- Erzherzog Rudolf
- Publisher
- k.k. Hof- und Staatsdruckerei, Alfred von Hölder
- Location
- Wien
- Date
- 1899
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 15.14 x 21.77 cm
- Pages
- 546
- Keywords
- Enzyklopädie, Kronländer, Österreich-Ungarn
- Categories
- Kronprinzenwerk deutsch