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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
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309Edition der Briefe 75 80 85 90 95 100 105 110 zu den Comissionen übermachen \sollest/, und wann du vor mich was weniges beylegen köntest. Es ist Eüch allen nichts verlohren. Bey den vorig>en@ Obig>en@ 2 kanst du gut stehen, daß ich die Sach>en@, und so gut als mir möglich schicken werde, und bey dir ist es so: zahlet der Mylord ganz od>er@ etwas, so verspreche ich dir bey Gott, daß ich davon keinen Sous verwenden werde, ausser einzukauf- fen, was du mir geschrieben, und die Schulden zu zahlen, welche du doch ein- mahl>en@ abthun must, ausser du wilst mich hier dem ruin ausgesezt seyn lassen. Ich verlange nichts für mich, obwohl>en@ man gleichwohl leben muß, sondern ich will alles in der Welt thun mich durchzubring>en@, ob ich schon keine andre Scholar>en@ habe als die Arundel, und Auretti /: der lezte giebt mir ein>e@ Guinée das Monath NB :/ für dieses mahl, sondern nur mich für den Arest zu schüzen, wenn ein und andrer kleiner Schuldner rappelköpig würde, welches wie das Wet- ter changirt, geschehe>n@ \kan/, und mich um Gottes will>en@ einmahl von der Lambert zu erlösen. Nicolai hat mich auch gemahnet, und begegnet mir zimlich kaltsinnig. Piacenza, weil er mich \bisher/ barbieret, hat auch insolent gefodert weil er aber 43 Sch>illing@ inclusive der 15 so du ihm versproch>en@, und für alle seine Gänge begehret, so habe ihm solche gerne gegeb>en@, daß ich so von ihm abgekommen, indem bey deiner Abreise \d>u i@hm/ schon ein mehreres zugedacht. Du must zu Gluck sag>en@, du kanst >mir jez@t kein Geld schick>en@, und ich könte hier auch nicht so viel auslegen, weil der Milord nicht be>zahlet@ und die Uhr sey fertig, gut, und Poy will bezahlt seyn, es ist auch wahr, ein andermah>l@ macht er mir keine, wann ich ihn jezt anführe. Du anticipirest also das Geld nur, es bleibt dich dennoch ersparet an deinen Onorario nemlich von des Milord Schuld wird es wieder gut gemacht. Messieurs Gusman, und Abaco lassen sich dir schönstens empfehl>en@. Der leztere hat des ersten \NB 2./ Frauen zur \NB 1./ Schwester. Sie hab>en@ mir erzehlet, daß sie die Tasca aus Noth genohmen \worden/, daß sie gar nicht gefall>en@, daß sie ein schönes neües theater, daß so dich jemand proponirt od>er@ du zugegen gewesen wärest du gewis aufgenohmen. Wieder die Giacomazzi sagen sie plages. Reginelli /: sagt Marchetti :/ hätte beym König von Frankr>eich@ und Dauphin gesung>en@ und sehr gefall>en@, er läst seine Arien dort drucken, alsdenn wird er wieder hieher kommen. Von Lachetti, Scola, Paradies, Baronni, die Lauretisch>en@ Compl>imente@ an dich. Der Bruder in Rom fragt öfters nach dir, id e>st@ Lachetta, Er hat den Sodi dorthin verschrieb>en@ mit grosser gage. Ich kan die Scartechen die du von Anfang dieses Jahrs als einen Calender gebraucht, und alles darein aufgeschrieben nicht ¿nden, hast du es vieleicht unter deinen Schriften mitgenohmen 3. Schreibe mir es. Beaumond der Oculist der öfters bey der Campioni mit Uns gespeiset, und dort immer ge- spielet, ist bey seiner Frau tod im Bet vor 3 Däg>en@ gefund>en@ worden am Schlag- Àus. Es sterben sehr viele Leüte jezt daran, unter andern eine Magd von 20 Jah- ren.௘ ௘ + Diesen Plaz habe ich gelasse>n@ >X@ >X@ra über, und indem ich im Coffè Haus darauf gewartet, komm>X@ >X@ >X@tryal wieder Milord und erzehlet + das
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
Title
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Subtitle
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Volume
1 & 2
Editor
Daniel Brandenburg
Publisher
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Location
Wien
Date
2021
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
1048
Category
Kunst und Kultur
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