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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
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Page - 333 - in Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2

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333Edition der Briefe 35 40 45 50 55 60 65 70 materie in meinem lezteren. Ich werde aber wieder auf das neüe mahnen, obwohl ich es schon gethan, und mir versichert worden daß alles meliori modo schon geschehen seye. Heüte habe deinen Brief erst nach 6 Uhr Abends erhalt>en@, sonst wäre ich gleich zu ihm gelauffen. Wegen Jozzi hast du mir geschrieb>en@, daß du es sch versproch>en@ bekommen, daß er dirs schick>en@ wolle, aber nicht daß ers gethan. Die Regalien sind besser als nichts, wenn sie gleich nicht groß. Wegen den Philip kan ich dich versichern, daß er den lezten Abend einen ½ Guinée, wenn es nur nicht 2 halbe gewest, restituiret, daß dieses muß ich bey meinen Gewissen sagen. We Se mai il diavolo non lo persuadesse di scrivere qui al suo Padrone di casa, che voi lu siete debitore, e che assignasse >S. 2@ quel soldo a lui, questo mi persiguitarebbe subito ¿n alla prigione, denn er ist ein erz grober Flegl, e ha tormento quel povero sarto paesano del servitore, che quasi piangeva e voleva scrivere al servitore, che soffri tanto per causa sua. Non so, se lތabbia fatto. Paga- telo piutosto, tanto che li dovete e fattevi dare la ricevuta scritta sopra carta di potermila esspettare \mandare/ per ogni caso senza gran spesa di porto. Mތesspetto ancora qualche colpo dalla Lambert, se non trovo rimedio di portarle dare qualche buona somma, perché quella carampia se mangia lތanima, quando pago, o impiego qualche soldo per qualche dތun altro e non piutosto a lei, e non potete credere di qual tuono parli. Was ich wegen den Mingotti geschrieb>en@, war dazumahl, wie ich so gesucht von hier weg, und zu dir zu kommen: Jezt habe ich ganz andere Absicht>en@ Gott gebe nur, daß die Opera nicht gar zu Grund gehe. Samstag war wegen der Pr>in@z>e@ßin Geburtsdag, und heüte wegen der Seiz ihrer Krankheit /: Ich glaube daß es nur was ¿ngirtes seye :/ keine. Samstag die erste zum lezten mahl, und heüte über 8 Däge der Orazio. Die Schuld>en@, so der Impressario gemacht haben solle, ist nur ein falsches spargement. Der Handschuhmacher lieffert wieder die Händschuh, hoffe also das unsre ohne Process durch den Milord zu erhalt>en@. Ich hoffe auch, daß ich in des Händels Oratorio spielen werde. Wegen den Bene¿ce werde ich nichts mehr schreib>en@, denn ich kan nicht wissen, was sich andrer Orth>en@ thun läßt oder nicht? Wegen den Arien so du gesung>en@, bin ich halter einmahl pr  destinirt, daß ich sie nicht wissen solle, denn du lebst und stirbst darauf, du hättest mir es geschrieb>en@, und ich weiß sonst von keinen als von der Scherza la Pastorella, und des Händels seiner. Jezt aber hast du mir die Sachen auf einmahl erkläret, da du schreibst, du hättest ja nicht mehr als 2 Opern \gesungen./ Jezt weiß ich es. Ich glaube, du hast dein spas mit mir, ich will dir den Arschvoll schon einmahl davor geben. Wegen Wien, wirst du aus meinen vorigen gesehen hab>en@, was ich hierüber für Sentiments habe. Wegen der Lamberts Wäsche, sagt sie das nemliche, was die Pompeati, und wir werd>en@ es freilich zahlen müssen. Wegen den Lieb>en@ Eltern und Kindern, freüet mich derselb>en@ Wohlaufseyn von Herzen, ich erwarte auch mit sehnsucht von dir, wann und wie ich ihnen wieder schreib>en@ solle? Von der Stutgartisch>en@ affaire, habe mich in meinen Brieffen auch schon expliciret. Jezt habe ich wieder
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Volume 1 & 2
Title
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Subtitle
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Volume
1 & 2
Editor
Daniel Brandenburg
Publisher
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Location
Wien
Date
2021
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
1048
Category
Kunst und Kultur
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