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Pflegekräftemigration nach Österreich - Eine empirische Analyse
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die Pflegekräfte nach ihrer Wichtigkeit zu bewerten hatten. Diese Variab- len wurden durch eine ausführliche Literaturrecherche (siehe die Kapitel 2 und 3) und qualitative Interviews mit Pflegekräften ermittelt und können einem oder mehreren Dimensionen, die in Kapitel 4 ausführlich beschrieben wurden, zugerechnet werden. Abschließend wurden Fragen zur Situation in Österreich gestellt. Diese beinhalteten Angaben zur Arbeitsuche, Einrich- tungen, in denen sie gearbeitet haben beziehungsweise derzeit arbeiten, zur Qualifikationsanerkennung und schließlich zur möglichen Rückkehr in ihr Heimatland. Eine Analyse der Situation in Österreich erfolgt in der Schluss- folgerung dieses Kapitels. Ein wesentliches Problem des Fragebogens soll an dieser Stelle noch erläu- tert werden. Die große Anzahl an Pendlerlnnen, die in Österreich tätig sind, aber in ihrem Herkunftsland leben, wurde zum Zeitpunkt der Erstellung des Fragebogens unterschätzt. Die hohe Rücklaufquote dieser Gruppe resultiert auch aus dem Fokus der Erhebung auf Wien und Niederösterreich, die vor allem Pflegekräfte aus der Slowakei und aus der Tschechischen Republik be- schäftigen. Dementsprechend wird eine getrennte Auswertung von permant migrierten Personen und Pendlerlnnen vorgenommen. Gewisse Fragen, die für Pendlerlnnen nicht zutreffen, werden nicht in die Analyse eingehen. reich zu arbeiten. Bessere Karrieremöglichkeiten in Österreich. Bessere Wei- terbildungschancen in Österreich. Arbeitsmöglichkeiten für (Ehe-)Partnerln in Österreich. Bessere Ausbildungsmöglichkeiten für meine Kinder. Besserer Le- bensstandard in Österreich. Politische Instabilität im Heimatland [z. B. Krieg]. Persönliche und politische Sicherheit in Österreich. Diskriminierung in der Hei- mat [z. B. wegen Religionszugehörigkeit]. Anerkennungsmöglichkeiten meiner Qualifikationen. Funktionierendes Gesundheitssystem in Österreich. Soziale Sicherheit [z. B. Arbeitslosengeld] in Österreich. Verfolgung im Heimatland [z.B. politische Verfolgung]. Möglichkeit, eine Arbeitserlaubnis zu bekommen. (Ehe-)Partnerln lebte bereits in Osterreich. Andere Familienangehörige [außer (Ehe-)Partnerln] lebten in Österreich. In Österreich lebten bereits viele Leute aus meiner Heimat. Kollegen arbeiteten bereits in Österreich [z.B. im Kranken- haus]. Unterstützung durch meine Kollegen in meiner Heimat. Unterstützung durch meine Familie. Informationen zu Österreich [z. B. Wohnmöglichkeiten]. Freundlicher Empfang in Österreich [z.B. Hilfestellung bei der Einreise]. Mög- lichkeit, eine Fremdsprache zu lernen. Berichte über Erfahrungen in Österreich von anderen. 209
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Pflegekräftemigration nach Österreich Eine empirische Analyse
Forschungsergebnisse der Wirtschaftsuniversität Wien
Title
Pflegekräftemigration nach Österreich
Subtitle
Eine empirische Analyse
Author
Maureen Lenhart
Publisher
PETER LANG - Internationaler Verlag der Wissenschaften
Date
2010
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
ISBN 978-3-631-75391-0
Size
14.8 x 21.0 cm
Pages
304
Category
Medizin
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Pflegekräftemigration nach Österreich