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Nach 1918
„ In diesen schweren Tagen“ - Die Technische Hochschule Graz im Ersten Weltkrieg
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73 Weiters baute er im Herbst 1916 zwei Stellungen der Infanteriedivsion 58 aus. Vom 18. November 1916 bis zum 1. März 1917 war Karl Kriso Sappeur-Referent der 5. Gebirgsbrigade und leitete damit alle Arbeiten der dieser Brigade zuge- teilten Baukompanien. Daran schloss sich von März bis Mai 1917 eine Tätigkeit als Bauleiter einer Straße und mehrerer Baracken im Bereich der Infanterie- division 58. Als Sappeur-Referent und anschließend als technischer Referent der 1. Landsturm-Brigade war ihm die Leitung aller technischen Arbeiten in diesem Brigadenbereich übertragen. Danach wirkte er von November 1917 bis Ende Jänner 1918 als Stellvertreter des Stabsoffiziers der technische Truppen der 59. Infanteriedivision. Von Ende Jänner bis Mitte Mai 1918 war Karl Kriso technischer Referent der 59. Brigade beziehungsweise der 115. Infanterieb- rigade. Er wurde 1916 mit dem Signum laudis mit Schwertern für das k. u. k. Heer sowie dem Signum laudis mit Schwertern für die k. k. Landwehr ausge- zeichnet, und erhielt 1917 das Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Schwertern für die k. k. Landwehr sowie das Karl-Truppenkreuz.132 Anton Marussig, seit 1907 Honorardozent für figurales Zeichnen und Aqua- rellieren, wurde im Jänner 1916 einberufen und musste daher seinen Kurs ein- stellen. Dieser Kurs unterblieb bis auf Weiteres.133 Marussig war in der Folge als Kriegsmaler tätig. Julius Magg, geboren am 25. November 1884 in Innsbruck, war seit Dezember 1908 Assistent an der Lehrkanzel für Wärmekraftmaschinen der Technischen Hochschule in Graz und lehrte ab 1910 an dieser Hochschule als Privatdozent das Fach der gesamten theoretischen Maschinenlehre. 1911 supplierte er auch das Fach Thermodynamik, im Jahr 1912 wurde er habilitiert. Magg wollte im August 1914 zunächst eigentlich freiwillig zur Fliegertruppe einrücken und erhielt am 13. August 1914 auch tatsächlich die Aufforderung sich bei der Luftschifferabteilung (Hauptmann Leidl) ehestens vorzustellen. Am 17. August 1914 teilte die Luftschifferabteilug Julius Magg jedoch mit, nach der Aussprache mit Hauptmann Leidl gedenkt die Luftschifferabteilung in Anbetracht Ihrer gesundheitlichen Verhältnisse auf Ihre in dankenswerter Weise freiwillig angebotenen Dienste verzichten zu sollen. Seine Eignungen seien ganz anders gelagert, und ein mit rotem Stift angebrachter handschrift- licher Vermerk auf dem Dokument lautete Arsenal, Objekt IX, Luftsch. Abt.134 Ab dem Februar 1915 wirkte Magg tatsächlich bereits als Ingenieur-Offi- zier und Betriebsingenieur in der Erzeugungsabteilung V der k. u. k. Artille- rie-Zeugsfabrik des Artilleriearsenals in Wien.135 Ende 1915 wurde er mit der selbstständigen Leitung des Stahlwerksneubaues im Arsenal Wien betraut 132 ATUG, Rektoratsakte 1174 ex 1918, Bericht Karl Krisos, undatiert, August 1918. 133 ATUG, Rektoratsakte 25 ex 1916, Schreiben vom 12. 1. 1916. 134 StLA, A. Magg Familie, K. 1, H. 5, Schreiben der k. u. k. Luftschifferabteilung vom 13. 8 und vom 17. 8. 1914. 135 ATUG, Rektoratsakte 14 ex 1915, Schreiben vom 4. 1. 1915, Rektoratsakte 80 ex 1915, Schreiben vom 28. 1. 1915 und Rektoratsakte 131 ex 1915, Schreiben vom 14. 2. 1915.
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„ In diesen schweren Tagen“ Die Technische Hochschule Graz im Ersten Weltkrieg
Title
„ In diesen schweren Tagen“
Subtitle
Die Technische Hochschule Graz im Ersten Weltkrieg
Author
Bernhard Reismann
Editor
Technische Universität Graz
Publisher
Verlag der Technischen Universität Graz
Location
Graz
Date
2018
Language
German
License
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-85125-627-7
Size
20.0 x 25.0 cm
Pages
334
Keywords
Forschungseinrichtung, Universität, Bildung, Krieg, Forschung, TU Graz
Categories
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