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498 I. Österreich: Hofspitäler (Edition Nr. 1–16)
Weichnachten beschliessen, ungefärlich auf den tag daran die verweser zu Haalstat ire
rayttungen beschliessen und sich mit derselben auch quittungen, bevelch, zetln und
anndern darzue gehörig, dermassen gefasst machen, er dieselb in raitzeit zu Weichnachten
auf des ambtmanns ervordern richtig und ordenlich fürbbringen mügen.
[27.] Beschlieslich wo auch sich in dem hoffschreiber ambt bey der menig der ambts
geschäfft zetrueg, das man ainer vleissigen personn, die etwo nach gellt und anndrer des
syedenns, auch beruerts spittalls notdurfften auszuschikhen und sonnst zubesichtigung
und beschreibung der arbaiten inner und ausser des marckhts zugebrauchen notdurfftig
sein wurdt, und er, der spittalmaister, solches an nachtail und verhindterung beruerts
seines ambts verrichten möcht, sol er sich yeder zeit in der kh(uniglichen) m(ajestä)t
zerung darzue willig und gehorsamblich brauchen lassen und die wierdtschafft und
aufsehung dieweill dem [9r] vorgemelltem Spitzer oder ainer anndern gesanndten spittals
personn bevelchen.
[28.] Unnd ist dise instruction durch unns die hernach benenndten Geörgen Spiller,
rö(misch) khu(niglich) m(ajestä)t etc. rathe salzambtman, Cristoffen Satlperger und
Jheronimeen Peugl, ambts gegenschreiber zu Gmundten, auch Benedicten Vischerauer,
hofschreiber, Cristoffen Dynnharten, phieslschreiber, und Georgen Possen, thorwart
zu Haalstat, mit unnser yedes hanndt undterschrifften und aufgetruckten petschafften
verförttigt und offt gemellten Khällßen zuegestellt worden, doch behallten innen
gedachte ambtleidt von der hochgedachten khu(niglichen) m(ajestä)t wegen hiemit bevor,
dise instruction zu meren und zu mindern, wie es die notdurfft und glegenhait erfordern
will. Actum Haalstat, den VI. tag Apprillis anno im LV.
G(eorg) Spiller, saltzambtman
C(hristoph) Satlperger, mautter
J(heronimus) Peugl, mpria.
B(enedict) Vischerauer
C(hristoph) Dynnhardt
Jorg Poß
Nr. 14
Bestallungsbrief für Michael Lefin, Hofspital-Pfleger in Innsbruck.
[Innsbruck,] 1579 April 25
Archiv: TLA, „Bekhennen“ 1579, fol. 52v–55v
Michaeln Lefins, hoffspital pflegers zu Ynnsprugg bestallung
Wir, Ferdinand etc., bekhennen, das wir unnsern dienner unnd getreuen Michaeln Lefin
zu unnserm hoffspitalpfleger alhie [53r] an- unnd aufgenommen haben, thuen das auch
hiemit wissenntlich in chrafft dits briefs also, das er in albeg der alten, waren, catholischen,
allgemainen römischen kirchen, religion unnd ordnung anhenngig sein unnd bey der
gehorsamen ainigkhait unnd gemainschafft derselben heilligen alten, cristlichen römischen
kirchen bestenndigclich bleiben unnd verharrn, auch auf unns, unnser stathalter,
regennten unnd camerräthe unnserer oberössterreichischen lannde, sein aufsehen haben,
unnd dann so soll er darob sein, das die stifftung unnd die armen pfrienndtpersonen
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Spital als Lebensform
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- Spital als Lebensform
- Subtitle
- Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
- Volume
- 2
- Authors
- Martin Scheutz
- Alfred Stefan Weiß
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2015
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79639-8
- Size
- 17.5 x 24.7 cm
- Pages
- 722
- Category
- Medizin