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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
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Page - 513 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

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II.1 Vorarlberg: Bludenz – Bürgerspital (Edition Nr. 17) Nr. 17 Instruktion für den Bürgerspital-Spitalvater in Bludenz. Bludenz, 1668 Februar 24 Archiv: VLA, StA Bludenz, Sch. 216, Fasz. 202, Nr. 7 Druck: Strolz, Beiträge 223f. Rückvermerk: Instruction vür Lenhart Schnöler spital vater. Instruction für Jacob Eble, wirths sohn, alß aufgenommenen spithallvatter den 18. Sept[ember] a[nn]o 1677, so ihme zue seinem nachrichtlichem verhallt zugestellt worden. Instruction, welche dem neuen spittal vater Lenhart Schnöler, sich darnach zu reguliren, vorgehalten und er darauff den aid geschworen und vor rath auf sein wolverhalten angenomen, den 24. February anno 1668. Ebenfahls sein gegen wertig gestanden, deren zu gleichen, deme waß ainem weib zethuen gebiert, anbebehlen. [1.] 1. Erstens solle er daß spital hauß in tach und gemach fleisßig in obacht nehmen, wa etwaß daran ermanglet, dasselbe ainem spittalmaister anzeigen, damit die erbesserung, so ain spittalmaister mit vorwissen und gehaiß e[ines] e[hrwürdigen] raths zuthuen, vorgenommen werden möge. [2.] 2. Zum andern waß ime und seinem weib laut inventari in hauß rath, geschiff, beth gewandt und sonst anderen sachen an die handt geben, daß er und sein weib darüber guete sorg tragen, seiberlich gebrauchen und anderen zu brauchen also einbinde, auch wann etwaß daran zuerbessern were oder in abgang khomen sollte, solches zeitlich anzeigen. [3.] 3. Dritens sollen sie daß hauß und gemächer sauber halten. [4.] 4. Viertens soll er und sein weib zu feur und licht guete sorg tragen, ehender sie schlaffen gehen, fleisßig zuesechen, daß im hauß alle liecht gelöscht und daß feur versorgt seye. [/] [5.] 5. Wann etwan arme leüth krumb oder lamben khomen, sollen sie ihnen hilff und rath thuen, daß sie ein- und auß dem hauß khomen, auch denselben vom spitalmaister die nothdurfft zu essen holen. [6.] 6. Wann die armen ain nacht beherbergt, soll er selbige wieder abschaffen, wan aber solliche gefürt werden müessen, soll er den spitalmaister solliches anzaigen, damit der spital nit weiter beschwerdt, noch selbige leuth auf den cossten gelassen werden. [7.] 7. Wann etwan arme leüth, bilgramb oder dergleichen persohnen khomen, die ain selzsamen handl, wandel, reden und dergleichen sachen yeben, solle auf selbige guete obacht gehalten und gleich wiederumb abgeschafft, auch ohne vorwissen und bewilligen aines ambts burgermaisters nit einlassen. 513
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Spital als Lebensform
Subtitle
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Volume
2
Authors
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Size
17.5 x 24.7 cm
Pages
722
Category
Medizin
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