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552 III.2 Tirol: Hall/Tirol – Bürgerspital (Edition Nr. 22–26)
xr., zettelkraut, ¼ lb. butter 3 xr., milch per 1 xr., 1 fragele wein 1½ xr.; [Latus:] 13 xr.;
Nachts: 1 lb. brätl 4 xr., ¼tl lb. schweinen gerauchtes fleisch 3 xr., gersten und köpflkraut;
[Latus:] 7 xr. [/]
Ostertag
Oberpfriendtner: Mittags: fleischbrodsuppe, ½ pfund eingemachtes kalbfleisch anstatt
der flecke, 1 lb. rindfleisch, zettelkraut, 1 rundsemmel 2 xr., 1 fräggl wein 1½ xr., 2
ostereyr und von der weihe als ½ lb. von der ham, auch von den eyer schotten etwas pr.
6 xr.; [Latus:] 9½ xr.; Nachts: 1 lb. brätl, ⅓tl pfund geselchtes schweinfleisch 4 xr., kabes,
kraut et gersten; [Latus:] 4 xr.
Unterpfriendtner: Mittags: fleischbrodsuppe, 1 lb. eingemachte flecke, ¾tl lb. rindfleisch,
zettelkraut über das ordinari 4½ xr., 1 fraggele wein 1½ xr., zwey eyer, weihe et
schotten wie die andern 6 xr.; [Latus:] 12 xr.; Nachts: 1 lb. brätl 4 xr., ¼tl lb. geselchtes
schweinfleisch 3 xr., kabeskraut und gersten. [Latus:] 7 xr. [/]
Mayentag
Oberpfriendtner: Mittags et nachts: die ordinari kost, wie es auf den tag zutrifft, extra
¼tel pfund butter 3 xr., milch per 1 xr.; [Latus:] 4 xr.
Unterpfriendtner: Mittags et nachts: auch wie es ansonst auf den tag zutrift, extra ¼tl lb.
butter 3 xr., gute milch per 1 xr.; [Latus:] 4 xr.
Pfingstabend
Oberpfriendtner: Mittags: arbessuppe, zettelkraut, 5 brodkiechel 2½ xr.; Nachts:
brennsuppe und 1 fräggl wein; [Latus:] 2½ xr.
Unterpfriendtner: Mittags: arbessuppe, zettelkraut und 5 brodkiechel 2½ xr.; Nachts:
brennsuppe und rübenkraut wie sonst; [Latus:] 2½ xr.
Pfingsttag
Oberpfriendtner: Mittags: alles wie oben am Ostertag ausser der weihe, ayr et schotten
3½ xr.; Nachts: 1 lb. brätl, gersten und salath, [Latus:] 3½ xr.
Unterpfriendtner: Mittags: eben also als wie am Ostertag über was das ordinari und ausser
der weihe 6 xr.; Nachts: 1 lb. brätl 4 xr., gersten et solat; [Latus:] 10 xr. [/]
Michaelilicht bratten
Oberpfrientner: Mittags: wie ordinari der tag in der woche fällt; Nachts: ⅓tl lb. geselchtes
schweinfleisch 4 xr., köpflkraut, 1 lb. brätl 4 xr., 1 fräggele wein 1½ xr.; wenn es aber den
feyrtag oder Samstag fällt, wird es am Sonntag auf die nacht gegeben, wie hiernach zu
Martini gemelt; [Latus:] 9½ xr.
Unterpfrientner: Mittags: eben also nach dem tag der woche; Nachts: gleichfalls wie die
oberpfriendtner, doch am schweinfleisch allein ¼tl pfund 8½ xr.; [Latus:] 8½ xr.
Trischelschläg
Oberpfrientner: Mittags: wie sonst; Nachts: auch wie sonst, extra 4 kiechel, weil sie etwas
besser 3 xr., 1 frägel wein 1½ xr.; [Latus:] 4½ xr.
Unterpfrientner: Mittags: wie sonst; Nachts: auch wie sonst, etxra 4 kiechl 3 xr. und 1
fräggele wein 1½ xr.; [Latus:] 4½ xr. [/]
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Spital als Lebensform
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- Spital als Lebensform
- Subtitle
- Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
- Volume
- 2
- Authors
- Martin Scheutz
- Alfred Stefan Weiß
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2015
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79639-8
- Size
- 17.5 x 24.7 cm
- Pages
- 722
- Category
- Medizin