Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Medizin
Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Page - 682 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 682 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

Image of the Page - 682 -

Image of the Page - 682 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2

Text of the Page - 682 -

682 VI.6 Steiermark: Graz – Armenhaus, Bürgerspital, Lazarett (Edition Nr. 55–63) magnificat. Zu nachts umb 7 uhr die muetter Gottes litaney, wie auch den glorwürdigen rosenkranz, zu ehren der h(eiligen) Elisabethae, königin in Hungarn, und dem h(eiligen) [/] Floriani nebst denen nachts gebettern. Die kurzen litaney werden täglich verändert, alß Montags: von h(eiligen) geist und die lange seelen litaney vor alle christglaubige seelen im fegfeüer; Erchtags: zu denen h(eiligen) h(eiligen) schuzenglen die litaney; Mitwochs: die h(eilige)a muetter Gottes litaney von ihren h(eiligen) leben; Pfingstags: von dem hochwürdigisten gueth die litaney; Freytags: von dem ganzen h(eyligen) leyden Christi die litaney; Sambstags: von dem h(eiligen) Joseph sambt den salve regina und 5 gebetter, werden also dise litaneyen nebst denen gebettern, wie sonsten Sontags zu morgens, nachmitag und abents täglich widerhollet und gebettet. NB: Fastens zeith wird die lange bueß litaney gebett, zu mitag und nachts aber von dem leben und leyden Christi vill gelesen und gebettet. Ein jede persohn, [/] so gesundt seyn, hören täglich zwey h(eilige) mösßen, eine für die lebendige, die andere für die abgestorbene guetthätter. Die kranckhen betten aber zu hauß. Nr. 63 Spital- und Gebetsordnung des Kleinen Lazaretts in Graz. Graz, 1753 November 24 Archiv: StLA, Weltliche Stiftungsakten 26, K. 146, Nr. 75 Saz und ordnung, welche alle und jede in die stüfftung des h(eiligen) Elisabethae nechst dem lazareth alda aufgenohmene arme weibspersohnen auf das genauiste zu beobachten haben, wie folget: [1.] Erstens sollen die gesunde und die aus dem böth sich begeben können, alle morgen und zwar von s(ank)t Georgy- bis s(ankt)t Michaelistag umb 6 uhr, von s(ank)t Michaelis- bis s(ank)t Georgytag aber umb 7 uhr fruhe bey dem altar kniend eine halbe stund in gebett, wie solches zum beschlus alda vorgeschriben wird, mit möglichster andacht zuebringenb, solches für geist- und weltliche obrigkeiten, für das gemaine anligen der christlich-cathollischen kürchen, insonderheit für das alldurchleüchtigste erzhaus von Öesterreich, dan für alle wohlthätter und mitwürkher lebendig und abgestorbene aufopferen, ein gleiches auch alltäglich nachmittag umb zwey uhr und abends umb siben uhr vorkheren. [2.] Andertens an jenen tägen, an welchen in der stüfftungs capellen keine h(eilige) mess gelesen wird, sollen die gesunde eine andere und zwar [/] die nechste kürchen besuchen, aldorthen die h(eilige) mess obverstandenermassen für das allgemaine anligen, geist- und weltliche obrigkeiten, dan ihre wohlthätter und mitwürkher lebendig und abgestorbene mit andacht hören, sodan aber sich ohne nehmenden umbschwaiff widerumen gleich nacher haus verfügen, unter tags auch also vormittag umb 9 und a Über der Zeile nachgetragen. b In linker Spalte als Kollationierungsvermerk Gregoritsch, mpria.
back to the  book Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2"
Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Volume 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Spital als Lebensform
Subtitle
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Volume
2
Authors
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Size
17.5 x 24.7 cm
Pages
722
Category
Medizin
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Spital als Lebensform